lwob
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Mukke
  Banner und Verlinkungen
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/lwob

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Jens is BACK

Nach einer gewissen Internetabstinenz (außer auf Indy) bin ich wieder da. In Zukunft versuche ich auch ein paar Spielberichte hier reinzufladdern, ansonsten verweise ich auf meine Brüder und Schwestern von den Ultras 71 , die seit neustem sich auch um Fußball kümmern, Bilder und Berichte jede Woche hinterlassen.

Nun kommen wir mal wieder zu meinem Lieblingsthema. Ich und die radikale Linke /Antifa . An sich ist es eine Art Hassliebe.
Seit nunmehr knapp nem halbem Jahr wird mir erzählt das es Leute gibt die mich gern auf den Demos boxen würden. "Warum?" lautet da die korrekte Frage. Eine Antwort die ich geben kann ist natürlich subjektiv, aber ich versuch sie mal neutral zu gestalten.
Es geht meist darum das ich nicht jeden Spruch wie ein Schaf hinterher brülle. Dieses Schafartige "Nazis Raus" Geplärre aus der FAU und Revolutionsecke...jedes Mal das Gleiche. Fragt man wohin mit Nazis...keine Antwort. Warum keine? Weil nicht selbstständig nachgedacht wird. Lieber mit ZSK"Fickt euch" in den Lichtenberger Himmel brüllen und einem Fronttransparent hinterherlaufen wo "PrenzlBerg bleibt Weinrot" draufsteht...bei nem Anti-Nazi-Aufmarsch in Reinickendorf.
Und gibt es daran Kritik, an einem total verplanten Aufmarsch kommt es zu so was:
"Da du ja scheinbar nicht besonders viel Ahnung von politischer Arbeit hast, mal ein bisschen Aufklärung: Zur Einigung über die Route gehören _mindestens_ 2 Parteien, die Anmelder und die Bullen. Vielleicht nimmst du dir mal eine Karte von Reinickendorf in die Hand und schaust nach, welche Traum-Verhinderungs-Militanz-Radikal-Route, die nicht verboten worden wäre, du angemeldet hättest und schreibst das hier?"

Ich dachte das ein Teil der Linken es verstanden hat was der Spruch "Es gibt kein richtiges im falschem" bedeutet.
Die Linke und besonders die Antifa macht wegen jedem Scheiß ne Antifademo. Wozu? Öffentlichkeit? Im Wanderkessel? Mit 150 Jugendlichen? W O W
Wenn es nen Naziaufmarsch gibt, braucht man keine Demo um diesen aufzuhalten. Siehe Berlin(1.5.04, 8.5.05) und Leipzig(jedes Jahr am 1.Mai und 3.Oktober).
Es braucht entweder die Zivilbevölkerung(Siehe Potsdam) oder den Militanten Widerstand der Autonomen Antifa(Siehe Leipzig, Göttingen).
Laut dem Verfassungsschutzbericht 2005 gibt es in Berlin knapp 1000 Autonome. Meinen die damit Autonome Bäcker? Weil 1000 Autonome habe ich schon seit Jahren nicht mehr auf der Strasse in Berlin gesehen.

Um auf die Kritik zurückzukommen.
Es geht nicht darum was oder wie ne coole Krawalldemo ist oder welche Kundgebung strategisch gut ist. Es geht darum das viele Leute dahin fahren. In kleinen Gruppen aus allen Richtungen und alles blockieren und nicht wie die Schafe wieder auf eine Weide gehen die von Bullen umzäunt ist.
DEZENTRAL ! ! !
Zum letzten...Das eine Demo von "Bullen" genehmigt werden muss ist klar. Deswegen heulen viele Antifas in Berlin auch rum, weil se Schiss haben und sich penibel genau an die Auflagen halten, statt auch diese mal anzufechten.
Das ist halt die "neue" Antifa. Kuscheln statt Konfrontation.

"Typisch für Hetze, wie die deine, ist es, dass Information über den Ablauf der Geschehnisse nur selektiv stattfindet. Beispielsweise "vergisst" du zu erwähnen, wie kurz die Zeit zwischen Bekannt werden der Demo und Stattfinden der Demo war. Daraus speisen sich dann deine Hasstiraden über mangelnde Mobilisierung und schlechte Demo."

Also 1. sorry das ich immer selektiv nur die Welt betrachten kann, da aus anderen Augen kann ich nicht gucken. 2. die Zeit war knapp 1 1/2 Wochen, in der Zeit MUSS es möglich sein für Antifa-Strukturen wie der RANTIFA oder halt der AAPB oder der GROSSEN ALB eine Rundmail an ALLE Antifagruppen Bundesweit zumachen. auch 7 Tage, sind 7 Tage wo viel mobilisiert werden KANN, wenn man es den will. Aber viele Antifagruppen legen lieber Wert auf Demos planen, Kundgebungen anmelden und für so einen Müll ihre Kraft aufzureiben.
3. Kritik = Hasstiraden? Wow fährst du nen Horrorfilm.

"1. Falls du mehr als 3 Minuten Vorbereitungszeit für deinen Hetzartikel aufgewendet hättest, wärst du ziemlich schnell auf die Tatsache gestoßen, dass bedeutend mehr Gruppen, als die AAPB das auf ihren Seiten hatten"

Gut und wer?

das war von einem Herren oder einer Dame, von der ich nicht sagen kann wer sie/er ist...schade...

Weiter geht’s mit dem Anger-Bashing
"Da meckerst du lieber Herr Anger über alles und jeden...und versuchst doch nur rumzuspalten. Was hat dich an der Teilnahme der AIWP gestört und warum wird gerade die Gruppe die seid Monaten versucht die AIWP zu behindern die AAPB lobend erwähnt."

Hihi, dumm wenn man nicht lesen kann...Ich habe mich weder an der AIWP noch an dem Transparent gestört. Es hat halt nur nix an der Front zusuchen und die AAPB hatte ich da gar nicht erwähnt. Aber da kennt mich scheinbar jemand sonst würden solche Sachen wie "Das ist das Problem: Eure Freundeskreis Mentalität. Wenn ihr unter euch bleiben wollt dann schreibt doch auf die Flyer AAPB + Friends oder nur Antideutsche usw. dann weiß jeder bescheid. Aber zu einer Demo zu laden und sich dann auszulassen das ja die Bösen Antifas da waren, Antifaschistische Initiative Prenzlauer Berg und Antifa Weißensee und Antifa Pankow und wen ihr noch alles nicht leiden könnt."

Aber scheinbar kennt mich "plumps" nicht gut genug. Denn LWOB und Jens Anger arbeiten sowohl mit der AW, mit der AAPB, mit der AIWP, mit der AKP und jeder Antifa zusammen und die es wissen sollten wissen es und sehen die Kritik als einen progressiven Part an. Denn eins fehlt der Antifa immer noch. Der Hang mal Kritik einzugestehen und Selbstkritik zuzulassen.
Die AIWP und die AW tun sehr viel für die AntifaBerlin auch wenn nicht alles super PR-mässig rausgebracht wird. Sie waren mit der AKP, der EAG und der KP eine der wenigen Gruppen die gegen den Rassistenmob in Heinersdorf protestiert hat und auch weitermachen wird.

"Und das dem Beitrag so zugestimmt wird ist noch viel schlimmer"

Scheiße wenn man kritisiert wird und der Rest sagt, Yo scheiße war’s.

"Ihr seid nicht nur strukturell rassistisch! Ihr seid im Hohen Maße fremdenfeindlich weil ihr allen Menschen, aber wirklich allen Menschen die ihr nicht kennt feindliche gegenüber steht."

Yo, mit einem solchen Antirassismus gehörst du geteert, gefedert und in die Wüste geschickt. Wer einen Solchen Antirassismus predigt ist entweder Nazi oder einfach nur Dumm.
Rassismus kommt nicht von "Fremdenfeindlich" sondern von RASSE. Rassismus beginnt wenn ich akzeptiere das es Rassen unter den Menschen gibt. Wenn ich misstrauisch bin was "Fremde" angeht hat das damit was zu tun, das derzeit viele neue Zivis und Provokateure und auch Nazis versuchen in Demos sich einzuschleusen. Aber "Plumps" nimm du weiter jeden Fremden vollnaiv in die Arme und du wirst spätestens an mich denken wenn der Dolch in deinem Rücken steckt und der PMS´ler lacht.

Das war Plumps.

Der Umgang mit Kritik kann aber auch anders ausgehen:

" Kann nur zustimmen...Jedes mal das gleiche. In Berlin geht gar nix. Ich bin heute morgen aufgewacht und mir war klar, dass es wieder genauso wird wie immer. Die ganze Zeit rumlatschen um im Endeffekt nix zu erreichen."

"Wann gab’s davor das letzte mal richtig Stress für die Nazis? Bin wohl zu jung um mich dran zu erinnern."

"Die Antifademo war wirklich gut abgeschirmt von den Neonazis, im Gegensatz zu denen, die nicht auf der Demo waren. Möglichkeiten an die Nazis ranzukommen hätte es sonst einige geben können,"

"dass hier in Berlin nicht viel geht, ist richtig!"

"Das Problem der Linken in Berlin ist, das sie scheinbar nicht in der Lage ist, sich spontan zu organisieren. Alle stehen planlos rum, Grüppchen setzen sich ab und stehen schließlich alleine da,"

"Antifa war mal stark, jetzt nicht mehr. welche Schlüsse werden daraus gezogen, gar keine. die Szene ist autistisch und nur noch auf sich selbst bezogen, der normale Mensch wird nicht erreicht,[...]die Antifa kriegt nichts mehr gebacken, die Leute laufen ihr weg und sie wird immer mehr zu einer pseudo-linken, pseudo-radikalen Formierung. denkt euch mal was neues aus, Antifa bringt gar nichts mehr."

"die Vorbereitung war ziemlich für'n Arsch. es gab kein Infotelefon (aber immerhin schien der ea angemeldet zu sein, das ja mittlerweile auch nicht mehr Standard ist...) das Fronttranspi zu vergessen ist auf jeden fall extrem verkackt,[...]auch bei den 1,50 Transpis musste ich irgendwie lachen. klar, die Bullen drücken in letzter zeit ziemlich viel Unverfrorenheiten durch (ich glaube, seit letztem Sommer achten sie in Berlin bei linken Demos wieder auf Stahlkappen und seit dem auch auf Transpi-länge) und das heute mit dem good night right pride-verbot ist auf jeden fall der Gipfel, aber mal andersrum: wozu zur Hölle brauchen wir Transpis, die länger sind als 1,50, wenn die Leute überhaupt nicht schnallen, wozu die eigentlich gut sind?"

" Hast ja Recht
teilweise Im großen und ganzen hast du Recht.
Na klar fehlte die Unterstützung aus anderen Bundesländern.
Die Route war auch voll für'n Arsch. (Die wurde kurz vor Beginn noch geändert...von der Polizei)
Tja trotzdem find ich es peinlich von Berlin. "

"die Bullen haben in Berlin einfach die Oberhand."

Quelle des Textes und der Kritiken

Indymedia - Berlin-Tegel


Das war zu Tegel. Nun habe ich wieder einmal die Mobilisierung in der Linken angekackt. Zwischen Wahl und konstituierender Sitzung in den BVV lag 1 Monat. Genug Zeit für Antifagruppen in ihren Bezirken dafür zu werben und was öffentlich zumachen. Bekannt wurde nur Neukölln gemacht. Da waren auch bis zu 300 Leute. An anderen Orten waren es meist nicht mehr als 100 oder in Pankow waren es sogar nur ein Dutzend.
Als ich dies so kritisierte:
" Gut das im Vorfeld
Jens Anger 26.10.2006 - 23:48
außer über die Neuköllner Aktionen nichts berichtet wurde. Weder auf den Seiten der örtlichen Antifas(Antifaschistische Linke Karlshorst, Antifa Hohenschönhausen und Alkalij) noch auf der großen Antifa.de
Auch stand die Sitzung im Kalender der BVV Lichtenberg fälschlicherweise für den 21.10. drinnen.
Vielleicht wären bei der richtigen Informationspolitik mehr Leute anwesend gewesen. "

Gab es diese nette Antwort:
" ... vielleicht
... hörst ... 27.10.2006 - 00:07
... du mal mit rumquerelen auf? "

Jawohl das ist doch mal eine Reflexion. Kein Wunder das die Antifa tot ist und Handlungsunfähig.

Quelle wiedermal auf Indymedia:
Indymedia - NPD in BVV - Lichtenberg


Auch in Zukunft werde ich bei Indy, auf meinem blog und erst Recht nicht auf Demos die Klappe halten.

2 Sprüche auf Demos nerven mich ja besonders und es gab seit neustem auch Änderungsvorschläge.
Statt "Nazis Raus" "Nazis haun"
Statt "gebt den Nazis die Strasse zurück..."
"Schmeißt den Nazis die Strasse ins Maul -Stein für Stein"

So und Sprüche wie "Gegen das Konstrukt von Volk und Rasse..."
Er fängt ja nett an. Aber euer Klassenkampfverständnis hat nix mit der Realität zu tun. in Zeiten wo Nazis im Prekariat, Proletariat und auch in der "Oberschicht" zu finden sind ist es für mich unmöglich ein Klassenkampf zuführen. Auch gibt es radikale Linke die NICHT der "unteren Klasse" angehören und mit überwunden oder bekämpft werden müssten.

Bis die Tage, wir sehn uns oder ihr hört mich...
1.11.06 00:53
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung