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Der Blog ist tot lang lebe der Blog...

...oder so.
Dies ist das letzte Post von mir in diesem Blog, ich werde ihn nicht mehr weiterführen. Ich lasses alles so stehen falls es Leute mit langer Weile gibt.
Und Tschüss.
16.1.07 08:29


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Verwirrt, verwirrter, Jens Anger?

In einem seiner neuen Texte, hat sich die Person hinter dem Synonym „Blau-weisses Biesdorf“ ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Theoretisch wie polemisch.

Die Kritik, die von meiner Seite in Richtung radikaler Linke und der antifaschistischen Aktion geschossen wird, dient nicht, wie bei Info-Stefan, zur Selbstdarstellung und daher ist ein Vergleich zwischen diesem zerlottertem altautonomen und mir nicht angebracht. Wir sind 2 Personen aus 2 verschiedenen Linken Generationen. Was man einem Info-Stefan allerdings zugute halten muss, ist das er ein enorm großes Wissen aufweist. Doch trotz diesem Wissen, packt er es irgendwie nicht seine Theoriearbeit in Aktion umzuwechseln. Lieber geht er auf Antifaveranstaltungen und erzählt dort wie das alles wirklich ist. Welche Augenfarbe welcher Neonazi hat, mit wem er wann und wo geschlafen hat. Dies ist ja alles schön, bringt mir aber nix beim täglichen Umgang in Berlin-Ost mit Neonazis.
Was die Isolation angeht, hat der Autor sich auch geschnitten. Es scheint als ginge es darum, zu kritisieren, um dann isoliert zu werden und somit rumzuopfern. Die Kritik dient aber dazu, die Antifas und Linken aus ihren Dornröschenschlaf zu holen und zu zeigen das langsam mal ausserhalb der Szene gearbeitet werden sollte. Entweder wir versuchen es auf die liebe Tour und quatschen mit der Oma von nebenan, oder es gibt wieder einen WIDERSTAND, einen antifaschistischen, d.h. keine lange Diskussion ob Mackertum oder nicht, sondern Militantes vorgehen gegen Neonazis und militanter Widerstand gegen Cops.
Allgemein zeigt der antisexistische Widerstand gegen „Antifahooligans“ und „Mackertum“ das an einer falschen Ecke zuviel Sensibilität entstanden ist und die 80er Jahre Hippies noch nicht komplett überwunden sind. Wenn die Linke in der Realität,. im Jahre 2006/2007 auch mit ihrer Theorie ankommt, dann wird es wieder heiß werden für Neonazis und die emanzipatorische Gegenbewegung wird wieder präsenter und stärker werden.
Was der Autor „Blau-Weisses-Biesdorf“ nicht checkt ist der unterschied zwischen Realität und Emanzipation. Real ist, die Linke ist aus dem Liberalismus der Französischen Revolution(!) , Real ist auch, dass der Kapitalismus, zumindest in Mitteleuropa, auch fortschrittlich und progressiv ist. Zumindest im Gegensatz zu den davor herrschenden Systemen. Ich bezeichne den Kapitalismus nicht als emanzipatorisch. Das einzige was ich tue, ist ihn gegen barbarische Islamisten zu verteidigen. Derzeit gibt es kein Sozialismus VS. Kapitalismusgefüge mehr. Der Sozialismus ist gefallen und aus seinem Schatten heraus ist nun ein neues starkes politisches System entstanden. Dieses steht für Mord und Unterdrückung, wie der Kapitalismus. Der Unterschied, der Kapitalismus benötigt die Unterdrückung und den Tod, um am Leben zu bleiben, während der Islamismus nur dazu dient, Menschen zu unterdrücken, und ihren Geist zu zerstören. Der Islamismus steht gegen alles, was die europäische Linke geschaffen hat. Gegen die Werte der französischen Revolution und gegen Emanzipation. Natürlich muss das bestehende System, der Kapitalismus und die Demokratie, überwunden werden, aber von einer „unterdrückten“ Klasse, die sich zumindest in Deutschland Querbeet, von Rassisten und Antisemiten, über Nazis bis zu linksradikalen erstreckt, kann man keine sozialistische oder kommunistische Revolution erwarten. „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ und ist nicht „der“ Kapitalist, sondern ist der Rassist, und der Neonazi von nebenan. Neonazis bedrohen täglich das Leben von Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihrer Hautfärbung oder anderen Merkmalen. Dem Kapitalismus ist Religion, Nationalität u.ä. egal, er will nur ausbeuten, genau wie der Kapitalist. Der Neonazi aber will ausmerzen.
Dem entsprechend habe ich eine Alternative zum pseudorevolutionären Kampf, der reale Kampf gegen Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.

Text von Blau-Weisses-Biesdorf
28.12.06 10:05


Fans von Tennis Borussia Berlin verurteilen Polizeieinsatz

Fans von Tennis Borussia Berlin verurteilen Polizeieinsatz gegen friedliche Fußballfans im Bahnhof Hennigsdorf am vergangenen Freitag. Rechtliche Schritte gegen Einsatzkräfte eingeleitet

Am Freitag, dem 1. Dezember, kam es während der Rückfahrt von der NOFV-Oberliga-Partie Tennis Borussia Berlin vs. MSV Neuruppin zu einem völlig überzogenen Einsatz der Polizei gegen die AnhängerInnen von Tennis Borussia (TeBe) im Bahnhof Hennigsdorf. Ein Team des RBB machte zudem für die Sendung 'Brandenburg aktuell' einen sensationsheischenden und tendenziösen Bericht, der die TeBe-Fans als RandaliererInnen darstellt. Am darauf folgenden Dienstag trafen sich viele der betroffenen TeBe-Fans und tauschten ihre Gedächtnisprotokolle und AugenzeugInnenberichte aus. Basierend auf diesen Erlebnissen möchten wir – stellvertretend für die aktive Fanszene von Tennis Borussia – folgenden Bericht zu den Ereignissen liefern. Wir stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung.

Das Spiel war gewonnen und so waren der Anhang des Tennis Borussia Berlin e.V. in bester Stimmung, als der Regionalexpress der Linie 6 von Neuruppin nach Hennigsdorf betreten wurde. Ungefähr 40 TeBe-Fans verteilten sich im ersten Waggon des Zuges. Einige, die die Fahrt lieber ruhig ausklingen lassen wollten, setzten sich in den hinteren Zugteil. Von den überwiegend im vorderen Teil des Zuges verbliebenen Fans sangen ca. 15 Fans – oft nicht den Ton treffend, dafür aber laut und freudig. Ein paar klopften, den Takt gebend, mit ihren Händen gegen Verkleidungen im Zug. Bis auf einen Fahrgast, den der Gesang nicht störte, waren alle anderen Fahrgäste in diesem Teil des Zuges TeBe-Fans. Viele feierten, einige unterhielten sich, wieder andere erholten sich einfach – insgesamt eine absolut friedliche und keinesfalls bedrohliche Atmosphäre.

Nach ca. 20 Minuten Fahrt hielt der Zug außerplanmäßig an einem kleinen Bahnsteig (Beetz-Sommerfeld), ein paar TeBe-Fans bekamen mit, dass der Triebfahrzeugführer aus seiner Kabine gekommen war und mitteilte, dass er die Polizei gerufen hätte da zu laut gesungen und gegen die Verkleidung des Waggons geschlagen worden wäre. Der Zug stand etwa 10 – 15 Minuten an dem Bahnsteig und fuhr dann weiter. Der Schaffner kam aus dem hinteren Teil des Zuges und fragte, verwundert über den langen Zwischenhalt, nach dem Grund des Stopps. Beim Gang mit dem Schaffner durch den Waggon reklamierte der auch keinerlei Schäden.

Als der Zug im Bahnhof von Hennigsdorf einfuhr, schlug die Stimmung in Verwirrung und Verständnislosigkeit um. Auf dem Bahnsteig standen blau- und grün-uniformierte PolizistInnen verschiedener Einheiten herum – ca. 40 bis 50 an der Zahl (später dann teilweise mit Hunden). Nachdem zwei oder drei TeBe-Fans bereits aus der vorderen und einige aus der hinteren Tür des Zuges gestiegen waren, wurden die Wagentüren wieder verschlossen. Die schon Ausgestiegenen wurden am Bahnsteig festgehalten, der Rest wurde im Zug eingesperrt. Alle im Zug schauten mit besorgter, manchmal ängstlicher Miene aus den Fenstern auf die behelmte und furchteinflößende Exekutive. Erst nach und nach verbreitete sich unter den Fans die Nachricht, dass der Triebfahrzeugführer anscheinend die Polizei gerufen hatte, weil angeblich randaliert wurde und der Zug nun fahruntüchtig sei. Alle TeBe-Fans sollten nun einzeln nach draußen gehen, wo ihre Personalien kontrolliert und aufgeschrieben werden sollten.

Viele Polizisten – vor allem die blau gekleideten – taten sich in ihrem Einsatz durch eine schockierende Aggressivität und zum Teil auch Brutalität hervor, obwohl mehrere TeBe-Fans an die Einsatzkräfte appellierten, doch besonnen zu agieren. Einem TeBe-Fan wurde – mit anderen an einer offenen Zugtür stehend, bereit zum Aussteigen – unvermittelt und ohne jegliche Kommunikation von einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Auf Anordnung der Polizei wurde die Tür vom Triebfahrzeugführer wieder verschlossen. Etwa 5 Minuten danach wurde der Zug von mit Knüppeln bewaffneten PolizistInnen gestürmt. Diese nahmen den zuvor geschlagenen Fan fest – unseres Erachtens mit unangemessener Härte, so wurde er mehrmals zu Boden geworfen, geschlagen und mit dem Gesicht zur Mauer eines Bahnsteighäuschens gedrückt. Später wurde einem anderen TeBe-Fan, der lediglich auf die Zugtoilette wollte und sich die gesamte Zeit friedlich verhielt, so brutal der Zugang zu derselben verwehrt, dass er jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen Kreuzbandriß viele Monate körperlich beeinträchtigt sein wird.

Auf dem Bahnsteig bildeten sich viele kleine Grüppchen von TeBe-Fans. Einige waren wütend und zornig, wurden aber, ehe sie die OrdnungshüterInnen zu sehr beschimpften, von anderen TeBe-Fans zurückgehalten, abgedrängt und beruhigt. Die Disziplinierung und Besonnenheit innerhalb der Fangruppe funktionierte auch in dieser extremen Stresssituation und über die gesamte Dauer der Polizeimaßnahme hindurch sehr gut.

Der Zug war als videoüberwacht ausgewiesen – die Videobänder werden bestätigen können, dass während der gesamten Fahrt von Neuruppin bis Hennigsdorf keinerlei Sachbeschädigungen seitens der TeBe-Fans begangen wurden. Hätte der Triebfahrzeugführer mit seinem Zugbegleiter gesprochen, wäre dieser Einsatz zu vermeiden gewesen. Hätte er oder der Zugbegleiter oder einer der anderen Fahrgäste direkt mit Fans gesprochen und ermahnt, wären etwaigen Aufforderungen zu mehr Ruhe im Zug Folge geleistet worden. Die TeBe-Fans, die im hinteren Zugteil in Ruhe abspannen wollten, hatten zu keinem Zeitpunkt den Eindruck gehabt, dass generell übermäßig laut auf die Inneneinrichtung gehämmert worden war. Wären einige PolizistInnen in ruhiger und besonnener Art und Weise durch den Zug gegangen, um etwaige Sachbeschädigungen zu inspizieren – sie wären ohne Ergebnis wieder hinausgegangen und hätten höchstens den Triebfahrzeugführer ermahnt, das nächste Mal bei ein wenig Lärm nicht überzureagieren. Es waren lediglich eine handvoll Fans, die friedlich den Auswärtssieg ihrer Mannschaft feierten – nicht mehr und nicht weniger.

Fassungslos sind wir allerdings nicht nur ob der Aggressivität der Polizei. Im Laufe der Maßnahme erschien auch ein Kamerateam des RBB und machte Aufnahmen vom Geschehen. In der Samstagsausgabe von 'Brandenburg aktuell' wurde aus diesen Aufnahmen ein dreieinhalbminütiges Feature zusammengeschnitten, welches wir kollektiv nur als tendenziös und sensationslüstern bewerten können. Dargestellt wird, dass wir „randalierende Fußballfans“ wären, die Scheiben zerstört und Türen eingetreten hätten (mitgehörter Funkspruch der Polizei). In dem Beitrag wird nicht der technisch intakte Zug gezeigt – dafür aber der eine TeBe-Fan, wie er von Polizisten auf den Bahnsteig gepresst wird – ‚rbb aktuell’ berichtete in der Hauptausgabe des 2. Dezember (einzusehen unter http://www.rbb-online.de/meta/aktuell/2006-12-02-dunkel.smi). Die vollständigen Aufnahmen des RBB-Teams würden unsere Aussagen bestätigen.

Ein schöner Abend ging für viele TeBe-Fans hässlich zu Ende. Viele, die wir im Zug waren, sind nach wie vor schockiert und wütend. Wir hoffen, dass wir mit diesem ausführlichen Bericht die Vorverurteilungen gegen die beteiligten Fans entkräftet und der Wahrheit zur Geltung verholfen haben. Wir werden nicht unsere Angst und Frustration obsiegen lassen, die uns zu Untätigkeit und Rückzug aus dem aktiven Fanleben zwänge. Wir lassen uns nicht durch rbb-aktuell-Berichte, die Aggressivität von OrdnungshüterInnen oder irgendwelche Gerüchteküchen in die Randalierer-Ecke drängen! Wir hängen an dem Verein Tennis Borussia Berlin und wollen mit diesem Bericht auch den Verantwortlichen des Vereins und der Verbände zeigen, wie sich die Ereignisse in Hennigsdorf wirklich abgespielt haben.

Mehrere Betroffene haben nun Strafanzeige gegen unbekannt wegen falscher Verdächtigung und Körperverletzung im Amt gestellt. Die Fans von Tennis Borussia Berlin werden bereits auf der kommenden Auswärtsfahrt zum FC Hansa Rostock II reagieren und eine kleine Aktion zum Thema „Sicherheit“ darstellen und laden hiermit alle an der Realität interessierte JournalistInnen jedweden Mediums ein, an dieser Fahrt teilzuhaben und sich ein objektives Bild von der TeBe-Fanszene zu machen.
8.12.06 12:06


Gewaltspirale Lichtenberg?


Letztes Jahr in Potsdam, nun auch in Lichtenberg?



Nach dem ein Bezirkspolitiker am Bhf Lichtenberg zusammengeschlagen wurde, vermutlich weil er der Anmelder der diesjährigen Silvio Meier Demo war, gab es scheinbar jetzt eine Antifaschistische Antwort. Frei nach dem Motto:
"Wir sind gekommen um zu bleiben"

Angriff auf Bezirkspolitiker

Angriff auf 2 Angehörige der rechten Szene
30.11.06 11:59


22.11.06 05:14


Nachtigall ick hör dir Trapsen

NEONAZIAUFMARSCH IN SCHÖNEWEIDE

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Am 9.12.2006 maschieren Neonazis in Berlin-Schöneweide nun zum vierten Mal auf. Bisher gelang es nicht diese Aufmärsche zu stoppen, doch diesmal muss Schöneweide gerockt werden um ein Zeichen dagegen zu setzen, dass Schöneweide sich zu einem zweiten Weitlingkiez entwickelt!

Mobi-Seite
21.11.06 16:29


Antifa – da geht noch was?!

Was geht in Berlin? Antifa? Wohl kaum. Sehen wir uns an, welche Antifagruppen zumindest mit einer Internetpräsenz am Start sind.
Antifa Initiative Weinrotes PrenzlBerg
Autonome Antifa Pernzlauer Berg
Antifa Weissensee
Emanzipative Antifaschistische Gruppe
Antifa Friedrichshain
Antifa Hohenschönhausen
Antifaschistische Linke Karlshorst
Antifaschistisches Bündniss Marzahn/Hellersdorf
Treptower Antifa Gruppe
Antifa Aufstand Köpenick
Antifa Jugend Aus Kreuzberg
Antifaschistische Linke Berlin
Antifa Initiative Reinickendorf
Antifa Spandau
Antifa TU Berlin
HUmmel Antifa
Autonome Antifa Neukölln
Autonome Antifa Infernal

Das sind 18 Antifagruppen. Es gibt auch noch welche die nicht per Webpräsenz aktiv sind, wie die Antifa Klein-Pankow, die Autonome Antifa NordOst oder die Autonome Antifaschistische Reisegruppe Berlin.
Trotz dieses Überangebots an antifaschistischen Gruppen hat die Antifa kaum Erfolge im Kampf gegen Rechtsextremismus zu verzeichnen. Weder in den Parlamenten, noch in den Köpfen und erst Recht nicht auf den Straßen.
Kommen wir zum ersten Problem. Dem sichtbaren. Den Neonazis auf der Strasse.
Meist zeigen sie sich erst offen wenn sie in einem Mob auf Demonstrationszügen marschieren. Sie dort zu bekämpfen und anzugreifen ist schwieriger denn je, da auch die Polizei ihre Taktiken in den letzten Jahren verbesserte. So sind meist sämtliche Nebenstraßen abgesperrt und es gibt eine starke „Vorhut“ an Polizeikräften, meist gespickt von Wasserwerfern und Räumpanzern. Im vergangenem Jahr, seit dem 8. Mai, haben es Berliner Antifas nicht mehr geschafft, einen Aufmarsch von Rechtsextremisten zu verhindern. Ob im alternativen Prenzlauer Berg, im Westbezirk Reinickendorf oder einen der unzähligen rassistischen und islamophoben Aufmärsche in Pankow.
Warum haben sie es nicht geschafft? Hierfür gibt es viele Gründe. Einer ist, dass der Gegenprotest durch Demos oder Kundgebungen legalisiert und zentriert wurde. Durch die folgende Polizeiobservierung war es meist nicht mehr oder nur in kleineren Gruppen möglich, den Neonazis zuzuwinken, wenn überhaupt ein rankommen möglich war. Aber das ist nicht das einzige Problem. Es besteht auch ein Problem damit, dass die Antifa faul und träge ist. Passiert etwas nicht direkt in der Strasse bzw. im Bezirk, dann bewegt sie sich nicht. Bewegt sich wenigstens die lokale Antifa doch, kommt kaum Antifa aus den anderen Bezirken. 2 Beispiele. Bei den rassistischen Aufmärschen in Pankow waren die Pankower Antifa Gruppen, die Antifa Bernau und die KP-Berlin anwesend. Ist das Thema für die Antifa etwa nicht interessant gewesen? Viele Antideutsche blieben wegen dem „Pro-Islam“ weg, den die Antifaschisten an den Tag legten, obowohl dies gar nicht der Fall war, denn nur weil ich kein weiß mag, heisst es nciht das ich schwarz liebe. Aber dies ist inzwischen typisch in einem rassistisch angehauchten Schwarz-Weiß denken, dass von den Hardlinern der Antideutschen durch Schrift, Wort und Tat, an den Tag gelegt wird.
Nächstes Beispiel. Neonaziaufmarsch in Reinickendorf. Wer mobilisiert hauptsächlich? Die Autonome Antifa aus dem Prenzlauer Berg. Selbst die „grosse“ ALB verlinkt für diesen Aufmarsch auf die Seite der AAPB.
Auch dort waren zwar 1000 Antifas vor Ort. Doch da kommen wir zum Hauptproblem: der fehlenden Militanz. Die meisten Menschen die in Berlin auf die Straße gehen, sind Schüler oder Studenten und keine autonomen Antifas, die mit dem Ziel hinfahren einen Aufmarsch zu verhindern. Ein Problem ist auch, dass die Bullen uns massiv stressen. Sie geben schwachsinnige Auflagen, die es anderswo überhaupt nicht gibt. Sehen wir nach Leipzig. Interessiert es da jemanden, ob das Transparent unter 1,50m ist? Wer Stahlkappenschuhe anhat? Auch wird lieber Demonstriert, statt protestiert. An dem Tag war jeder enttäuscht, verständlich, aber kaum wurde dann die Demo und ihre Route kritisiert kam als Abwehr „es gab nix besseres“. Anfang der 90er wurden Naziaufmärsche In PrenlBerg oder in Hellersdorf anders geregelt. Selbst der Naziaufmarsch am 1.Mai in Berlin 2004, wurde durch Militanz und nicht durch eine Demo verhindert. Durch Jump´n´Run-Style. So werden auch jährlich die Aufmärsche in Leipzig gestört/gestoppt.
In Berlin jedoch wird lieber gemuckt statt gekämpft.
Vor knapp einem Jahr haben Antifas in Nordrhein-Westfalen erfolgreich gegen die 1,50m-Regel geklagt und Recht bekommen, was in Berlin bisher nicht der Fall war.
Am 09.12.06 findet wieder ein Aufmarsch statt. Es ist das jährliche Happening in Schweineöde, wo Neonazis um ihren Béthage herum für ein Nationales Jugendzentrum marschieren. Jedes Jahr gibt es ein bisschen Stress vorm Kaisers und das war es dann. Wird es dieses Jahr anders sein? Nein! Warum nicht? Weil die Vorraussetzungen nicht gegeben sind. Viele Berliner Autonome fahren lieber Auswärts (nach Hoyerswerda, Leipzig, Göttingen) und chillen in Berlin. Es werden also im besten Fall 1000 bürgerliche Linke rumstehen und sich von den Bullen dann wegschubsen lassen. Das ist der „Antifa-Berlin-Style“.

Eine weitere Voraussetung für eine funktionierende, aktive Antifa ist das „Schulen“ von neuen „Kadern“. Immerhin wird momentan viel Theorie geschult... Marx, Bakunin oder Judith Butler. Wie man sich auf Demos zu verhalten hat, wie man in Kleingruppen Neonaziaufmärsche verhindern kann und wie es im 1on1 aussieht, das bekommt keiner beigebracht. Oft wird sogar vermittelt, das eine gewisse Art des Hooliganismus, der benötigt wird für das verhindern von Neonaziaufmärschen, gleichgesetzt mit Mackertum und Patriarchat. Leute, die 68er mit Friede, Freude, Eierkuchen ist definitiv vorbei, wenn Neonazis ohne Probleme durch die Hauptstadt ziehen.

Weiteres Problem ist die berüchtigte Zerstrittenheit in Berlin. Protagonisten sind Hardliner der antideutschen Szene, gemäßigte Antideutsche, Antinationalisten und Antiimperialisten. Es wird nicht miteinander geredet geschweige denn miteinander gearbeitet. Stattdessen wird sogar gegeneinander gearbeitet oder gehetzt, wie im Berliner Nordosten oder Neukölln. Anstatt sich auf den gemeinsamen Nenner der Antifaschistischen Aktion, dem Kampf gegen Nazis, bzw. Neonazis mit allen Mitteln, zu beschränken, sucht man eine eigene Identität mit der man sich vom Rest abschottet um was besonderes zusein.
Solange sich die Antifagruppen nicht an einen Tisch setzen und die Differenzen beilegen um gemeinsam zu kämpfen, wird es bei weiteren Siegen der NPD, der JN und den Freien Kräften bleiben.
Ein anderes Problem sind die Hardliner aus der antideutschen Szene.Denn ihre Argumentation ist zwar leicht nachvollziehbar aber nicht durchdacht. Ein Großteil von ihnen ist der Meinung, dass der Kampf gegen Neonaziaufmärsche nur Deutschland dient und jeder Antifaschist, der einen Naziaufmarsch verhindert, sich stark macht für das Ansehen Deutschlands in der Welt, weil er sich vor den nationalistischen Karren spannen lässt. (Siehe hierzu den Text der AANO bezüglich der Proteste am 8. Mai ( Deutschland befreit sich )
Teilweise haben die Hardliner recht, es verbessert sich das Ansehen Deutschlands, doch das ist nur der fade Beigeschmack. Die Wahl des geringeren Übels wird hier scheinbar von Antideutschen per Tunnelblick geführt. Mit Beckstein für Israel streiten, aber keine Neonaziaufmärsche verhindern weil u.a. Deutschland davon profitiert??? Und selbst wenn, wäre es vernünftig wenigstens eine Alternative aufzuzeigen. Es kann kine Alternative sein, Neonazis durch die Straßen marschieren zulassen und ihnen so eine freie Plattform zuliefern. Des Weiteren sind alle Antifaschisten auch Antideutsche, aber dumm und ignorant durchs Leben zu gehen mit einer wahren Germanophobie(was in verschiedenen Formen sogar Rassismus aufweist), wie dies die Hardliner tun ist kontraproduktiv im Kampf gegen Faschismus, Rassismus usw.

Die nächste „Säule“ ist der Kampf um die Köpfe. Warum schafft es eine linksradikale Bewegung oder die Antifa nicht, den Kampf um die Köpfe zu gewinnen? Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten. Durch eine Abschottung und einem meist elitärem Verhalten, wobei den „Normalsterblichen“ ständig mit Vorurteilen gegenübergetreten wird, wirkt die „Bewegung“ abschreckend gegenüber der Gesellschaft und Jugendlichen. Jugendliche, die sich auflehnen wollen gegen die Eltern usw. finden kaum provokative Möglichkeiten. Früher waren es bunte Haare, heute ist es wieder einmal der Nationalsozialimus. Viele Jugendliche besonders auf dem Land leben in einer Perspektvlosigkeit. Ein Problem für das erstarken der Nenazis ist, dass die Antifa, anders als die Neonazis, mit der Rekrutierung meist erst im Alter von 16-17 anfängt. Neonazis beginnen früher und kümmern sich um die Jugendlichen eher wie Sozialarbeiter. Das sind die Neonazis von morgen. Ein Problem ist auch das vor 10 Jahren es auf den ländlichen Gegenden mehr Angebote für Jugendliche gab. Und meist war der örtliche Jugendklub staatlich finanziert und hatte einen Alt-68er oder linksliberalen Sozialarbeiter. Da aber der Staat kein Geld in der Kasse hat, wird nach und nach jede Freizeitaktivität teuer oder verabschiedet sich komplett. Das Ideale Fangegebiet für die Rattenfänger. Diese kommen mit Erlebnisfahrten, Partys, Zeltlager(HDJ) und helfen bei Problemen oder haben ein offenes Ohr. Während die Jugendlichen Langsam geschult werden kritisiert die Antifa meist zwar den Übeltäter reagiert aber selten selber und schafft für jugendliche Perspektiven oder bietet ihnen Freizeitangebote an. Gleichzeitig öffnet sich dadurch die Neonaziszene für andere Subkulturen, die auch die nationalsozialistische Theorie erweitert und schwerer bekämpfbar ist. Die Neonazis sind fast komplett in der Mitte angekommen, wie auch an Wahlergebnissen zusehen ist. Wie reagiert die Antifa? Gar nicht, es gibt vielleicht eine PM und eine Kundgebung bzw. Demo, mehr nicht. Statt in die Schulen zugehen und mit demokratischen Projekten (die aktuell als Staatsantifa denunziert werden) zusammen Jugendliche zu schulen gegen Rassismus, Antisemitismus und Faschismus, versucht man eher nur die eigenen Kader zu schulen und sich nur um die eigenen Probleme zukümmern. Während Neonazis Immobilien kaufen und Schulungszentren und Treffpunkte schaffen, lassen sich Jugendklubs schliessen und besetzte Häuser räumen. Und währenddessen werden die bürgerlichen Antifaschisten angefeindet, weil sie nicht in jedem Autonomen Block, nicht in jeder Antifa rumrennen. Die Antifa schottet sich ab und wird dadurch eingehen. Wie eine Blume, die vor der Sonne und der Gießkanne gleichzeitig wegrennt.
Auch gibt es kaum Antifaschisten, die sich mit der Ideologie, Kultur und den Inhalten von Neonazis beschäftigen. Kaum einer hat die Selbstdefinition von den Freien Nationalisten gelesen, dies muss aber geschehen um zu sehen wo ihre Ideologie, ihr Verständnis von Autonom, Freiheit und Antifaschismus gezielt bekämpfen werden kann. Viele bleiben in dem altem Glauben bekräftigt, dass nur die Antifa antikapitalistisch, antifaschistisch oder antisexistisch ist und versucht so bockig sich in die Ecke zustellen.
Inzwischen gibt es bei den Freien Kräften Richtungen, die gegen Homophobie, Sexismus, Rassismus und Faschismus eintreten. Dass sie von den Begrifflichkeiten her bei Gebieten wie Kapitalismus, Faschismus und Sexismus andere Definitionen haben ist klar, aber welche Positionen sie haben und wie man sie wirksam aushebelt, damit beschäftigt sich kaum einer.
2003 und 2005 gab es zwar einen Aufschrei in der deutschen Friedensbewegung, als immer wieder größere Blöcke von Neonazis auf ihren Demos gesichtet wurde, aber wie gegen sie vorzugehen ist, ausser dass man sie hinter der Demo einreihte wurde nicht besprochen. Gleiches bei den Hartz 4-Demos oder den großen Sozialabbaudemos.Warum sollte das auch besprochen werden, wenn Antifas selbst heute für einen Klassenkampf einstehen. Auch Neonazis, sogar Altnazis sind und waren Mitglieder des Proletariats. Mir wird oft vorgeworfen, ich sei Querfrontler. Also ich brüll nicht mit wie in der Schafherde „Klasse gegen Klasse“.
Statt Inhalte und Parolen der Gegenwart anzupassen, wird weiter auf einem 30er Jahre und Alt-68er Level argumentiert und gearbeitet. Sollte die Antifa nicht bald aufwachen, überholen manche Kameraden sie von links, wie es jetzt schon Teile der CDU bei der SPD schafften... In der SPD hat auch jeder „ich seh nix – also is nix“ gespielt.

Kommen wir zur letzten Säule – dem Kampf um die Parlamente.
Dies ist ein Kampf der durch die Neonazis und die demokratischen Linken geführt wird.
Sobald die Neonazis in den Parlamenten sind, bekommen sie staatliche Zuschüsse, Räume, ein Podium für ihre Theorien und viel Aufmerksamkeit. Haben sie das erreicht, ist es für linksradikale Politik schwierig, sich da richtig einzufinden. Hier muss sich sowohl die Antifa wie auch die radikale Linke mit den im Parlament sitzenden linken Parteien zusammentun, ob Grüne oder PDS. Auf kommunler Ebene kann es sogar möglich mit reaktionären Kräften wie der CDU, SPD und der FDP gegen Rechtsextremismus und Neonazis zu kämpfen.
Aber die Antidemokratische Haltung und der wahnsinnige Dogmatismus in der radikalen Linken und der Antifa verhindert Kooperationen ausserhalb der Szene.

Liebe Antifa, Liebe Autonome Antifa und liebe Wendländer, Yorckis oder andere Restlinke.
Schaut mal über den Tellerrand ! ihr seid keine Elite auf dem Weg zu ner Revolution.
Linksradikale Politik in Deutschland stirbt mit jedem Tag, wo linksradikale Kräfte in den Graben hockten und nicht miteinander reden. Das verdrängen von Neonazis aus ihren 3 Säulen ist möglich, aber nur wenn es jetzt mehr Entschlossenheit und mehr Kooperation gibt.

Die radikale Linke findet ihren Ursprung in der französischen Revolution unter der Parole liberté, égalité, fraternité – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die Freiheit und die Gleichheit und auch die Solidarität ist gefährdet.
Die Antifaschistische Aktion beruht auf einem Kampf gegen Mussollini, Franco und Hitler.
Ihr leitspruch wurde „[...]Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.[...]“. Für viele ist dies nicht mehr die Losung, ob Antifa oder nicht.

Jens Anger und Don Bilbo November 2006
20.11.06 04:16


LFC - Tebe 0-3

Alles begann bereits Wochen vorher, als bekannt wurde das die Polizei dieses Spiel zu einem "Sicherheitsspiel" auserkoren hat. Ansich bedeutet das meist viele Bullen, Zivis und Blocktrennung.
Da Tebe aber nicht gefährlich ist und auch beim LFC keine Ultras, Suptras oder Hools zufinden sind fand die aktiven Tebe-Fans dies lächerlich und riefen eine Mottofahrt aus unter dem Motto "Tebe ist lieb".
Die meisten liefen auf im Hippie-lock
Auch LWOB war am start: /

Auch die LFC-Fans und Verantwortlichen mussten schmunzeln bei diesem Anblick. Schmunzeln konnten wir nur über die Polizei..dedn die war mit 2 kleinen Busen und mit 2 Zivis vor Ort.
Auf den Rängen ging es engagiert, ab und an Chaotisch zu. Viele Lieder wurden Motto angepasst und das Spiel plätscherte nicht wie sonst dahin sondern wurde von beiden Mannschaften stark gespielt. Beide hatten ihre Chancen und besonders Micha zeigte eine seiner besten(wenn nicht sogar die beste) Saisonleistung, die durch sein Tor zum 2:0 auch belohnt wurde. Vorher traf bereits Thiam mit einem wuchtigem Kopfball, nach einer Ecke die durch Fuss getreten wurde. Bei diesem bedankte er sich auch sofort. Generell war Thiam gerade bei Ecken sehr gefährlich und kam oft im Strafraum wuchtig frei zum köpfen.
Nach der Halbzeitpause gab es einen totalen GEILEN Wechselgesang. 7 Leute versuchen 100 zu animieren...das klappte anfänglich nciht gaz, war aber doch lustig. Währenddessen hatte ich auch das 2:0 verpsst...egal...Spass hat es trotzdem gemacht.
Auch Halil zeigte heute wiedermal das er es drauf hat und Traf am Ende zum 3:0 und machte den Abend perfekt.
Spannend blieb es trotzdem den Lichterfelde kämpfte sich immer wieder an den Strafraum ran und Manu musste sich oft dreckig machen.
Generell spielten beide Mannschaften offensiv wobei Tebe mehr belohnt wurde. Ein 3:1 wäre gerechtfertigt gewesen...wenn...ja wenn nicht der Keeper vom LFC durchgedreht wäreMicha den Ball wegstibizte...ausserhalb des Strafraumes. Rote Karte und de Sache war gegessen.
Danach bekam ein glücklicher Rostocker Engel noch Torwarthandschuhe von Manu Greil. Wir hoffen das der Engel nun fester Bestandteil der Tebe Party Army wird.

So das wars erstmal...hoffen wir auf eine gleiche Leistung in Schöneiche...gegen Torgelow, in Neuruppin und Rostock und wir haben ein versöhnliches Jahresende.
11.11.06 22:06


Jens is BACK

Nach einer gewissen Internetabstinenz (außer auf Indy) bin ich wieder da. In Zukunft versuche ich auch ein paar Spielberichte hier reinzufladdern, ansonsten verweise ich auf meine Brüder und Schwestern von den Ultras 71 , die seit neustem sich auch um Fußball kümmern, Bilder und Berichte jede Woche hinterlassen.

Nun kommen wir mal wieder zu meinem Lieblingsthema. Ich und die radikale Linke /Antifa . An sich ist es eine Art Hassliebe.
Seit nunmehr knapp nem halbem Jahr wird mir erzählt das es Leute gibt die mich gern auf den Demos boxen würden. "Warum?" lautet da die korrekte Frage. Eine Antwort die ich geben kann ist natürlich subjektiv, aber ich versuch sie mal neutral zu gestalten.
Es geht meist darum das ich nicht jeden Spruch wie ein Schaf hinterher brülle. Dieses Schafartige "Nazis Raus" Geplärre aus der FAU und Revolutionsecke...jedes Mal das Gleiche. Fragt man wohin mit Nazis...keine Antwort. Warum keine? Weil nicht selbstständig nachgedacht wird. Lieber mit ZSK"Fickt euch" in den Lichtenberger Himmel brüllen und einem Fronttransparent hinterherlaufen wo "PrenzlBerg bleibt Weinrot" draufsteht...bei nem Anti-Nazi-Aufmarsch in Reinickendorf.
Und gibt es daran Kritik, an einem total verplanten Aufmarsch kommt es zu so was:
"Da du ja scheinbar nicht besonders viel Ahnung von politischer Arbeit hast, mal ein bisschen Aufklärung: Zur Einigung über die Route gehören _mindestens_ 2 Parteien, die Anmelder und die Bullen. Vielleicht nimmst du dir mal eine Karte von Reinickendorf in die Hand und schaust nach, welche Traum-Verhinderungs-Militanz-Radikal-Route, die nicht verboten worden wäre, du angemeldet hättest und schreibst das hier?"

Ich dachte das ein Teil der Linken es verstanden hat was der Spruch "Es gibt kein richtiges im falschem" bedeutet.
Die Linke und besonders die Antifa macht wegen jedem Scheiß ne Antifademo. Wozu? Öffentlichkeit? Im Wanderkessel? Mit 150 Jugendlichen? W O W
Wenn es nen Naziaufmarsch gibt, braucht man keine Demo um diesen aufzuhalten. Siehe Berlin(1.5.04, 8.5.05) und Leipzig(jedes Jahr am 1.Mai und 3.Oktober).
Es braucht entweder die Zivilbevölkerung(Siehe Potsdam) oder den Militanten Widerstand der Autonomen Antifa(Siehe Leipzig, Göttingen).
Laut dem Verfassungsschutzbericht 2005 gibt es in Berlin knapp 1000 Autonome. Meinen die damit Autonome Bäcker? Weil 1000 Autonome habe ich schon seit Jahren nicht mehr auf der Strasse in Berlin gesehen.

Um auf die Kritik zurückzukommen.
Es geht nicht darum was oder wie ne coole Krawalldemo ist oder welche Kundgebung strategisch gut ist. Es geht darum das viele Leute dahin fahren. In kleinen Gruppen aus allen Richtungen und alles blockieren und nicht wie die Schafe wieder auf eine Weide gehen die von Bullen umzäunt ist.
DEZENTRAL ! ! !
Zum letzten...Das eine Demo von "Bullen" genehmigt werden muss ist klar. Deswegen heulen viele Antifas in Berlin auch rum, weil se Schiss haben und sich penibel genau an die Auflagen halten, statt auch diese mal anzufechten.
Das ist halt die "neue" Antifa. Kuscheln statt Konfrontation.

"Typisch für Hetze, wie die deine, ist es, dass Information über den Ablauf der Geschehnisse nur selektiv stattfindet. Beispielsweise "vergisst" du zu erwähnen, wie kurz die Zeit zwischen Bekannt werden der Demo und Stattfinden der Demo war. Daraus speisen sich dann deine Hasstiraden über mangelnde Mobilisierung und schlechte Demo."

Also 1. sorry das ich immer selektiv nur die Welt betrachten kann, da aus anderen Augen kann ich nicht gucken. 2. die Zeit war knapp 1 1/2 Wochen, in der Zeit MUSS es möglich sein für Antifa-Strukturen wie der RANTIFA oder halt der AAPB oder der GROSSEN ALB eine Rundmail an ALLE Antifagruppen Bundesweit zumachen. auch 7 Tage, sind 7 Tage wo viel mobilisiert werden KANN, wenn man es den will. Aber viele Antifagruppen legen lieber Wert auf Demos planen, Kundgebungen anmelden und für so einen Müll ihre Kraft aufzureiben.
3. Kritik = Hasstiraden? Wow fährst du nen Horrorfilm.

"1. Falls du mehr als 3 Minuten Vorbereitungszeit für deinen Hetzartikel aufgewendet hättest, wärst du ziemlich schnell auf die Tatsache gestoßen, dass bedeutend mehr Gruppen, als die AAPB das auf ihren Seiten hatten"

Gut und wer?

das war von einem Herren oder einer Dame, von der ich nicht sagen kann wer sie/er ist...schade...

Weiter geht’s mit dem Anger-Bashing
"Da meckerst du lieber Herr Anger über alles und jeden...und versuchst doch nur rumzuspalten. Was hat dich an der Teilnahme der AIWP gestört und warum wird gerade die Gruppe die seid Monaten versucht die AIWP zu behindern die AAPB lobend erwähnt."

Hihi, dumm wenn man nicht lesen kann...Ich habe mich weder an der AIWP noch an dem Transparent gestört. Es hat halt nur nix an der Front zusuchen und die AAPB hatte ich da gar nicht erwähnt. Aber da kennt mich scheinbar jemand sonst würden solche Sachen wie "Das ist das Problem: Eure Freundeskreis Mentalität. Wenn ihr unter euch bleiben wollt dann schreibt doch auf die Flyer AAPB + Friends oder nur Antideutsche usw. dann weiß jeder bescheid. Aber zu einer Demo zu laden und sich dann auszulassen das ja die Bösen Antifas da waren, Antifaschistische Initiative Prenzlauer Berg und Antifa Weißensee und Antifa Pankow und wen ihr noch alles nicht leiden könnt."

Aber scheinbar kennt mich "plumps" nicht gut genug. Denn LWOB und Jens Anger arbeiten sowohl mit der AW, mit der AAPB, mit der AIWP, mit der AKP und jeder Antifa zusammen und die es wissen sollten wissen es und sehen die Kritik als einen progressiven Part an. Denn eins fehlt der Antifa immer noch. Der Hang mal Kritik einzugestehen und Selbstkritik zuzulassen.
Die AIWP und die AW tun sehr viel für die AntifaBerlin auch wenn nicht alles super PR-mässig rausgebracht wird. Sie waren mit der AKP, der EAG und der KP eine der wenigen Gruppen die gegen den Rassistenmob in Heinersdorf protestiert hat und auch weitermachen wird.

"Und das dem Beitrag so zugestimmt wird ist noch viel schlimmer"

Scheiße wenn man kritisiert wird und der Rest sagt, Yo scheiße war’s.

"Ihr seid nicht nur strukturell rassistisch! Ihr seid im Hohen Maße fremdenfeindlich weil ihr allen Menschen, aber wirklich allen Menschen die ihr nicht kennt feindliche gegenüber steht."

Yo, mit einem solchen Antirassismus gehörst du geteert, gefedert und in die Wüste geschickt. Wer einen Solchen Antirassismus predigt ist entweder Nazi oder einfach nur Dumm.
Rassismus kommt nicht von "Fremdenfeindlich" sondern von RASSE. Rassismus beginnt wenn ich akzeptiere das es Rassen unter den Menschen gibt. Wenn ich misstrauisch bin was "Fremde" angeht hat das damit was zu tun, das derzeit viele neue Zivis und Provokateure und auch Nazis versuchen in Demos sich einzuschleusen. Aber "Plumps" nimm du weiter jeden Fremden vollnaiv in die Arme und du wirst spätestens an mich denken wenn der Dolch in deinem Rücken steckt und der PMS´ler lacht.

Das war Plumps.

Der Umgang mit Kritik kann aber auch anders ausgehen:

" Kann nur zustimmen...Jedes mal das gleiche. In Berlin geht gar nix. Ich bin heute morgen aufgewacht und mir war klar, dass es wieder genauso wird wie immer. Die ganze Zeit rumlatschen um im Endeffekt nix zu erreichen."

"Wann gab’s davor das letzte mal richtig Stress für die Nazis? Bin wohl zu jung um mich dran zu erinnern."

"Die Antifademo war wirklich gut abgeschirmt von den Neonazis, im Gegensatz zu denen, die nicht auf der Demo waren. Möglichkeiten an die Nazis ranzukommen hätte es sonst einige geben können,"

"dass hier in Berlin nicht viel geht, ist richtig!"

"Das Problem der Linken in Berlin ist, das sie scheinbar nicht in der Lage ist, sich spontan zu organisieren. Alle stehen planlos rum, Grüppchen setzen sich ab und stehen schließlich alleine da,"

"Antifa war mal stark, jetzt nicht mehr. welche Schlüsse werden daraus gezogen, gar keine. die Szene ist autistisch und nur noch auf sich selbst bezogen, der normale Mensch wird nicht erreicht,[...]die Antifa kriegt nichts mehr gebacken, die Leute laufen ihr weg und sie wird immer mehr zu einer pseudo-linken, pseudo-radikalen Formierung. denkt euch mal was neues aus, Antifa bringt gar nichts mehr."

"die Vorbereitung war ziemlich für'n Arsch. es gab kein Infotelefon (aber immerhin schien der ea angemeldet zu sein, das ja mittlerweile auch nicht mehr Standard ist...) das Fronttranspi zu vergessen ist auf jeden fall extrem verkackt,[...]auch bei den 1,50 Transpis musste ich irgendwie lachen. klar, die Bullen drücken in letzter zeit ziemlich viel Unverfrorenheiten durch (ich glaube, seit letztem Sommer achten sie in Berlin bei linken Demos wieder auf Stahlkappen und seit dem auch auf Transpi-länge) und das heute mit dem good night right pride-verbot ist auf jeden fall der Gipfel, aber mal andersrum: wozu zur Hölle brauchen wir Transpis, die länger sind als 1,50, wenn die Leute überhaupt nicht schnallen, wozu die eigentlich gut sind?"

" Hast ja Recht
teilweise Im großen und ganzen hast du Recht.
Na klar fehlte die Unterstützung aus anderen Bundesländern.
Die Route war auch voll für'n Arsch. (Die wurde kurz vor Beginn noch geändert...von der Polizei)
Tja trotzdem find ich es peinlich von Berlin. "

"die Bullen haben in Berlin einfach die Oberhand."

Quelle des Textes und der Kritiken

Indymedia - Berlin-Tegel


Das war zu Tegel. Nun habe ich wieder einmal die Mobilisierung in der Linken angekackt. Zwischen Wahl und konstituierender Sitzung in den BVV lag 1 Monat. Genug Zeit für Antifagruppen in ihren Bezirken dafür zu werben und was öffentlich zumachen. Bekannt wurde nur Neukölln gemacht. Da waren auch bis zu 300 Leute. An anderen Orten waren es meist nicht mehr als 100 oder in Pankow waren es sogar nur ein Dutzend.
Als ich dies so kritisierte:
" Gut das im Vorfeld
Jens Anger 26.10.2006 - 23:48
außer über die Neuköllner Aktionen nichts berichtet wurde. Weder auf den Seiten der örtlichen Antifas(Antifaschistische Linke Karlshorst, Antifa Hohenschönhausen und Alkalij) noch auf der großen Antifa.de
Auch stand die Sitzung im Kalender der BVV Lichtenberg fälschlicherweise für den 21.10. drinnen.
Vielleicht wären bei der richtigen Informationspolitik mehr Leute anwesend gewesen. "

Gab es diese nette Antwort:
" ... vielleicht
... hörst ... 27.10.2006 - 00:07
... du mal mit rumquerelen auf? "

Jawohl das ist doch mal eine Reflexion. Kein Wunder das die Antifa tot ist und Handlungsunfähig.

Quelle wiedermal auf Indymedia:
Indymedia - NPD in BVV - Lichtenberg


Auch in Zukunft werde ich bei Indy, auf meinem blog und erst Recht nicht auf Demos die Klappe halten.

2 Sprüche auf Demos nerven mich ja besonders und es gab seit neustem auch Änderungsvorschläge.
Statt "Nazis Raus" "Nazis haun"
Statt "gebt den Nazis die Strasse zurück..."
"Schmeißt den Nazis die Strasse ins Maul -Stein für Stein"

So und Sprüche wie "Gegen das Konstrukt von Volk und Rasse..."
Er fängt ja nett an. Aber euer Klassenkampfverständnis hat nix mit der Realität zu tun. in Zeiten wo Nazis im Prekariat, Proletariat und auch in der "Oberschicht" zu finden sind ist es für mich unmöglich ein Klassenkampf zuführen. Auch gibt es radikale Linke die NICHT der "unteren Klasse" angehören und mit überwunden oder bekämpft werden müssten.

Bis die Tage, wir sehn uns oder ihr hört mich...
1.11.06 00:53


Nationaler Rap

Also nachdem die Zeit des NDW ala Fler abgelaufen war, dachte ich das es nun wieder Zeit für geistreichen Rap ist...aber auch dieser Gedanke oder Wunsch wurde nun von Ostmob aus "Kühe,Schweine,HustHustHust" gestört.

Hier ihr nettes Video:

Ostmob - Patriot
30.8.06 21:27


Naziaufmarsch in Berlin

Am Samstag den 19.08.06 wird auch dieses Jahr in Wunsiedel kein Naziaufmarsch zusehen sein.
Wie auch letztes Jahr werden Berliner Neonazis in Berlin gegen Repressionen aufmarschieren. Letztes jahr war es eine Spontane Demo an der jannowitzbrücke und in cSchöneweide.
Dieses Jahr ist es eine Woche-Mobilisierungsdemo. Die Demo wird vom Alexanderplatz um 11Uhr starten und soll unseren Informationen zufolge zum S-Bhf Bornholmer Strasse führen.

die Aktionsseite der Neonazis wird zwar schon angepriesen aber ist nicht aktualisiert sondern steht noch bei der Treptowdemo vom letztem Jahr( 3.12.).

Sobald es eine Aktionskarte, Gegenmobilsiierung u.ä. gibt, werden wir euch hier informieren.


Quelle: www.aatb.de.vu
15.8.06 09:45


Was wir fordern ist nicht viel ! ! !



Für Israel:
Gegen Antizionismus und Antisemitismus

Die ständige Bedrohung Israels, die aktuell wieder besonders deutlich wird, veranlasst uns, unsere Solidarität mit der israelischen Bevölkerung und dem israelischen Staat zum Ausdruck zu bringen. Schon mit der Staatsgründung 1948 wurde Israel gezwungen, seine Existenz gegen die Nachbarländer zu verteidigen, deren Ziel die Vernichtung des jüdischen Staates war. In diesem Krieg um das Bestehen des jungen israelischen Staates kämpften vor allem Menschen, die wenige Jahre zuvor dem deutschen Vernichtungsprojekt entkommen waren, erneut um ihr Überleben. Auch in den folgenden Jahrzehnten war der israelische Staat, der den von Antisemitismus bedrohten Menschen Schutz gewährt, ständigen Angriffen ausgesetzt und Israel würde spätestens seit den anti-israelischen Kriegen von 1967 und 1973 ohne militärische Selbstverteidigung nicht mehr bestehen.

Hinzu kommt die seit Jahrzehnten andauernde Bedrohung der israelischen Bevölkerung durch die antisemitischen Terroranschläge von PLO, PFLP, Hamas, Hizbollah und Islamischem Djihad. Welches Ziel mit den Anschlägen verfolgt wird, zeigt sich etwa in der Hamas- Charta, wie auch in einem Flugblatt von 1990 in dem es heißt: "Jeder Jude ist ein Siedler, und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten." Die neuerlichen Angriffe auf Israel zeigen ein mal mehr, dass die Gefahr trotz der Anerkennung des israelischen Staates durch Ägypten und Jordanien keineswegs gebannt ist. Vielmehr sieht sich Israel islamistischen Terrororganisationen gegenüber, die von der EU oder Russland als politische VerhandlungspartnerInnen akzeptiert werden, was de facto eine Parteinahme für die GegnerInnen Israels bedeutet. Auch mit den Ländern, die die Hizbollah sowohl finanziell als auch infrastrukturell unterstützen, unterhält die EU gute wirtschaftliche und politische Kontakte, wie etwa die Verhandlungen mit dem Holocaust-Leugner und iranischen Präsidenten Ahmadinejad zeigen.

Die Darstellung Israels als Aggressor findet sich in Äußerungen der politischen AkteurInnen der EU oder Russlands, in der medialen Berichterstattung und besonders stark in der Stimmung der Bevölkerung wieder. So wird Israel in der deutschen Berichterstattung, mit wenigen Ausnahmen, die Legitimität seiner militärischen Aktionen mit dem Verweis auf "Unverhältnismäßigkeit" abgesprochen, und somit de facto das Recht auf Selbstverteidigung negiert. Entsprechend wird durch eine emotionalisierte Darstellung der Situation im Libanon das Bild verfestigt, dass Israel einen Angriffskrieg führt und alleiniges Opfer der Auseinandersetzung die libanesische Zivilbevölkerung sei. Kaum beachtet wird hingegen die Situation der israelischen Bevölkerung, die wegen der andauernden Angriffe auf Wohngebiete in den Süden des Landes fliehen muss oder tagtäglich in Luftschutzbunkern ausharrt. Dass die leidtragende libanesische Bevölkerung von der Hizbollah als Schutzschild und Verhandlungsmasse instrumentalisiert und geopfert wird, scheint keine Rolle zu spielen Dennoch wird die Terrororganisation durch breite Teile der Bevölkerung gestützt, was ihr Agieren erst möglich macht. Entgegen des Interesses aber eben auch mit der Unterstützung weiter Teile der libanesischen Bevölkerung bauen die islamistischen Terroristen und Terroristinnen zum Beispiel ihre mobilen Raketenabschussbasen in Wohngebieten auf und nutzen die libanesische Infrastruktur, um ihre Waffen in den Süden des Libanons zu transportieren und Israel anzugreifen.

Auf anti-israelischen Demonstrationen - die derzeit in Deutschland und Europa jede Woche mit mehreren tausend Menschen stattfinden - wird die Darstellung Israels als Aggressor auf die Spitze getrieben und mehr oder minder offen Antisemitismus zum Ausdruck gebracht. Mit Parolen wie "Stoppt das Massaker - Stoppt den Krieg - Intifada bis zum Sieg!" oder "Tod Israel" sowie dem Zeigen von Hizbollah- und Hamasflaggen bringen die DemonstrantInnen ihre Sympathie mit den antisemitischen Terroristen und Terroristinnen zum Ausdruck und sprechen somit klar Israel sein Existenzrecht ab.

Durch die immer wiederkehrende Gleichsetzung der israelischen Politik mit den Verbrechen des Nationalsozialismus wird versucht, die Hetze gegen Israel zu legitimieren und diese Tendenz ist gleichzeitig Ausdruck eines tiefsitzenden Antisemitismus. So werden ausgerechnet die Opfer der Shoah und ihrer Nachfahren, die nach wie vor vom weltweiten Antisemitismus bedroht sind, zu den neuen Nazis gemacht. Auch die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und ATTAC-Aktivistin Heike Hänsel bedient sich dieses Vergleichs und warf Israel auf einer Demo am 21.07.06 in Berlin einen "Vernichtungskrieg" vor.

Die jetzige Situation verdeutlicht erneut, welcher existenziellen Bedrohung Israel nach wie vor gegenübersteht und wie notwendig seine Selbstverteidigung ist. Auch zeigt sich wieder, wie israelfeindlich große Teile der Bevölkerung und viele Regierungen sind; pro-israelische Demonstrationen mit mehreren tausend TeilnehmerInnen fanden bisher nur in den USA und Kanada statt.

Wir fordern ein bedingungsloses Einstehen für ein weltweites Vorgehen gegen jeden Antisemitismus, was die Solidarität und aktive Parteinahme für den israelischen Staat beinhaltet. Daher rufen wir dazu auf, am 06.08.2006 mit uns auf die Straße zu gehen, um der weltweiten antizionistischen Mobilmachung etwas entgegenzusetzen.

Solidarität mit Israel!

Israelsolidarisches Bündnis Berlin

Demonstration: 6. August 2006, 17.00, Hackescher Markt, Berlin
3.8.06 20:24


Demo gegen Rassismus

Den rassistischen Mob stoppen!
In Heinersdorf und überall!

Als im März diesen Jahres bekannt wurde, dass die muslimische
Ahmadiyya-Gemeinde im Nordost-Berliner Stadtteil Heinersdorf eine Moschee
errichten möchte, war die Empörung groß. Eine Koalition aus BürgerInnen und
Neonazis verschiedenster Lager schürt seitdem eine rassistische Stimmung
gegen das Projekt. Auf dem Baugrundstück wurde eine Reichskriegsflagge
gehisst, in der BVV gingen Brandanschlagsdrohungen gegen die Moschee
ein, und die umliegenden Kieze wurden mit antimuslimischer Hetze
überzogen.
In Heinersdorf und den umliegenden Gegenden wie Weißensee und Pankow
breitet sich zur Zeit die Ablehnung gegen die Moschee in der
„Normalbevölkerung“ wie ein Flächenbrand aus. Auswertungen der Heinersdorfer
Unterschriftensammlung gegen die Moschee belegen das. Dort haben bereits
knapp 6.200 der 6.000 HeinersdorferInnen unterschrieben, also ca. 103% der
AnwohnerInnen. Bei den Aufmärschen der HeinersdorferInnen, welche seit
Mai fast im Drei-Wochen-Takt stattfanden, brachte der Heinersdorfer
Mob, bei einwöchigen Mobilisierungszeiten, bis zu 1500 TeilnehmerInnen auf
die Straße. Die Palette der Argumente gegen die Moschee reicht von
offenem und verdecktem Rassismus bis zum Eintreten für Bürgerrechte. Es
geht um die angebliche „Überfremdung“ der Schulen, das Sinken der
Grundstückspreise und Parkplatzknappheit, die Errichtung „islamischer
Terrorzellen“ in Heinersdorf und die wahnhafte Angst vor „Pariser Zuständen“.

Die lokale BürgerInneninitiative: „Interessengemeinschaft
Pankow-Heinersdorfer Bürger e.V.i.G.“ gibt dem rassistischen Mob einen
„zivilisierten“ Anstrich und hält ihn an der kurzen Leine, damit dessen Rassismus
nicht zu offensichtlich nach außen tritt. Bürgerrechte, Antisemitismus,
Sharia, Frauen- und Homosexuellenrechte sind ihre Schlagworte. Über den
Anti-Moschee-Protest hinaus will sie sich um die sozialen Belange in
Heinersdorf kümmern.
Aber wie viel ist das Eintreten für soziale Belange wert, wenn es erst
einmal der Abwehr der „Fremden“ bedarf, damit die Dorfgemeinschaft sich
dafür interessiert? Nichts! Wer sich für Bürgerrechte und gegen
Antisemitismus einsetzt, sollte auch Bürgerrechte wie Religionsfreiheit
achten, nicht mit rechten und bürgerlichen Antisemiten demonstrieren und auch
keine gemeinsame Sache mit der CDU machen, die bekannt ist für ihr
patriarchales Frauenbild. Auch zum Thema Homophobie im Islam sollten die
HeinersdorferInnen lieber schweigen. Mit Sicherheit, darauf wetten wir,
hätte die Mehrheit von ihnen ein Problem damit, wenn sich ihr Kind oder
ein_e gute_r Bekannte_r als homosexuell oder als Transgender outen
würde. In Sachen Emanzipationsfeindlichkeit stehen die HeinersdorferInnen &
Co. dem Islam, einer Vielzahl anderer Religionen und der restlichen
Mehrheitsgesellschaft nichts nach.

Islamophobie betrifft, auch wenn dies einige vielleicht nicht wahrhaben
wollen, alle Migrant_Innen und Nichtdeutschen. Die Mehrheit der
Deutschen berücksichtigt weder soziale Verhältnisse, noch Religion oder
politische Anschauungen, wenn es um nichtdeutsche Menschen geht. Neonazis wie
Bürgern werfen rechte Gruppen wie die türkischen Grauen Wölfe mit linke
Kurd_Innen, französische Banlieue-Jugendliche und Muslime/a in einen
Topf und drücken ihnen das Etikett „Überfremdung“ auf. Politische,
soziale oder religiöse Unterschiede spielen dabei keine Rolle. „Kanake“ ist
halt „Kanake“. Sie werden als Störfaktor gesehen, die allein durch ihre
Anwesenheit die eigene deutsche Kultur zerstören. Aber welche Kultur
tragen die HeinersdorferInnen nach außen? Es ist keine Kultur des
Austausches, sondern eine Kultur der Ausgrenzung. Diese Koalition lässt sich
keines Besseren belehren. Ihr gemeinsames Feindbild steht fest. Es sind
die „Anderen“, die „Fremden“, die die dörfliche Idylle gefährden.

Diese Idylle gilt es zu stören. Für den 27. August rufen wir darum zur
gemeinsamen Überfremdung der Heinersdorfer Gartenzwerg-Kolonie auf.
Seid laut, bunt, verrückt und vielfältig! Statt rassistischer Ausgrenzung
setzen wir auf ein solidarisches Miteinander und den gemeinsamen Kampf
für eine befreite Gesellschaft.

Klassenkampf statt „Kampf der Kulturen“!
Kein Mensch ist illegal!
Gleiche Rechte für alle, die hier Leben und hier herkommen!

Antirassistische Demonstration
27. August 2006 / 15 Uhr / Berlin / S./U-Bhf. Pankow

Mehr Informationen demnächst unter: www.aw.antifa.de
5.7.06 22:39


Video zum Moscheestreit in Pankow

Ein Hammervideo wurde dort entdeckt. Seht selbst:
Video

Der RBB hat in einem Beitrag mal die Argumente und die Quellen von der IPAHB näher beleuchtet und ausgehobelt.
RBB-Abendbschau

Im übrigen wird es wieder eine Demo der deutschen Heinersdorfer in Pankow geben. Es ist gut möglich das dann wirklich die 1000 überschritten wird. Die Polizeipressestelle hat dies bestätigt und route sowie zeitraum angegeben. Der Zeitraum ist 19-21 Uhr und die Route ist die selbe, wie immer.
Falls es nähere Infos gibt werdet ihr hier diese finden und eine Aktionskarte(sofern diese wieder durch die AARB irgendwo veröfentlicht wird). Ihr könnt theoretisch aber auch die alten Karten nutzen, nur das noch nicht bekannt ist, welche Gegenkundgebungen es gibt.
21.6.06 15:30


Lang hats gedauert...

...nun hab ich ihn fertig. Meine quasi Abrechnung mit der Linken. Nachdem ich mir auf Demos bereits den Mund fusselig geredet habe ist der Text fertig und ich denke mal und hoffe doch das ich dadurch, wenn auch nur minimal, etwas in dem bewusstsein und dem Umgang mit bestimmten politischen Ansichten in der Linken zu ändern.

Von „Linken“ Nazis und „Rechten“ Antifas

Was ist „Links“ und was „Rechts“? Im folgenden Text wird alles als „Links“ beschrieben, was links der CDU/FDP ist und alles als „Rechts“ beschrieben, was rechts der SPD ist. Des Weiteren wird Hauptsächlich die „deutsche Linke“, sowie die „deutsche Rechte“ betrachtet. Der Anstoß zu diesen Text ist die Linkliste der Berliner „Skatepolitpunkband ZSK“. Diese bezeichnet sich selber als Linksradikal, was an vielen Texten („küsst die Faschisten“, „kein Mensch ist illegal“, „Upside down“, „keine Angst“) , ihren Engagement(„kein bock auf Nazis“), ihren Artikeln („Rote Hilfe“, „Warum Vegan“, „No Thor Steinar Offensive 2006“) und ihrer Linkliste zu erkennen ist.
Nun sind wir also schon beim „Übeltäter“. Verlinkt werden „Antifa - Gruppen“, „Freunde von ZSK“, „Tierrechte“, „Zaptatistas“, u.v.m.*1
Wenn wir uns in der Linkliste „Tierrechte“ näher umsehen, so finden wir die Gruppe PETA gleich dreimal. Einmal als „PETA- Deutschland“, einmal als „PETA-TV“ und einmal als „PETA 2“. Diese Gruppe fiel im Jahre 2004 auf, als sie in Deutschland Werbetafeln anbringen wollte, auf denen sie den Holocaust verharmlost hatten in dem sie die Holocaustopfer mit Hühnern in der Legebatterie gleichgesetzt wurden, dies alles unter der Überschrift „Der Holocaust auf deinem Teller“. Auch ein Werbespot lief über die Flimmerkiste bei VIVA und MTV wo folgendes zu hören war:“ Im Dunkeln wurden wir in Waggons getrieben […] Wie lange sind wir schon unterwegs? Stunden, Tage […] Viele von uns sind schon tot, doch die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Die Präsidentin und Mitgründerin von PETA , Ingrid Newkirkl, beschrieb die Kampagne so: „»Sechs Millionen Juden starben in den Konzentrationslagern, aber sechs Milliarden Hähnchen werden dieses Jahr in den Schlachthäusern sterben.«“.*2
Hagalil.com schrieb einen Kritiktext, in dem der Schlusssatz die Kampagne der PETA auf den Punkt brachte: „Es scheint eben immer noch leicht, die Affinität von Jude und Tier herzustellen.“*3
Das „Linke“ einen Hang zu Antisemitismus haben ist bekannt. Meist wird dies aber verdrängt, denn „Linke“ sind nicht antisemitisch, sondern Israelkritisch, Amerikakritisch oder kapitalismuskritisch, doch darüber wird später mehr berichtet.
Zur ersten Erklärung müssen wir erst mal herausfinden, was diese ominöses „Links“ und dieses ominöse „Rechts“ eigentlich ist. „Links“ und „Rechts“ sind zwei sich gegenüberstehende politische Grundhaltungen. Wer ist warum aber das eine und wer ist warum das andere?
Geschichtlich betrachtet war es so, dass 1789 im französischen Parlament rechts vom Parlamentspräsidenten der Adel und die Traditionellen saßen und links von dem Parlamentspräsidenten saßen die Bürger, die als progressiv galten.*4 Seit dem wird dem progressiven Teil in der Politik die „Linke“ Seite zugeschrieben, während alle konservativen Kräfte die „Rechte“ Seite zugeschrieben bekommen. Aber so einfach ist das dann eigentlich doch nicht. Denn um „Links“ zu sein reicht Progressivität nicht aus, denn es geht beim „Links“ sein darum, für eine soziale Gerechtigkeit zu stehen. Im heutigen Zeitalter heißt dies Kampf gegen Rassismus, Faschismus, Sexismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und Nationalismus. Auch gegen Globalisierung, Krieg und Kapital tritt die außerparlamentarische Linke auf. Dies wäre alles kein Problem, wenn es nicht Widersprüche gäbe und sich die konservativen Kräfte ebenfalls um diese Thematiken kümmern würden. Konkret ist es so, dass Neonazis der späten 90er Jahre und des neuen Jahrtausends immer öfter über die eben beschriebenen Thematiken reden. Sie Kämpfen gegen den Kapitalismus, Faschismus, Globalisierung und Krieg. Aber Warum?
Das mit dem Kapitalismus ist so eine Sache. In ihrer verkürzten Kapitalismuskritik, gibt es nur ein oben und ein unten, sprich Arm gegen Reich und Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer. Sie stehen für den armen deutschen Arbeiter, der von Ausländischen Kapitalisten/Großkonzernen ausgebeutet wird. Der ehemalige Vorsitzende der SPD (eine „Linke“ Partei) Franz Müntefering nennt diese Konzerne Heuschrecken. Meist wird in dieser verkürzten Kapitalismuskritik der wahre antisemitische Kern sichtbar, wenn zum Beispiel vom „Ostküstenkapital“ gesprochen wird. Auch werden Finanzchefs und Firmenchefs einfach nur als „raffgierig“ bezeichnet, welches ein urtypisches Antijüdisches Stereotyp war/ist, das bereits im Mittelalter gang und gebe war.
Auch die Neonazis gehen von der einfachen Formeln Kapitalismus = Judentum aus, denn alle Juden sind reich. Soviel zur verkürzten Logik der „Rechten“. Kommen wir jetzt zur Logik der „Linken“. Die Attac, als Beispiel, hat eine stark verkürzte Kapitalismuskritik, in dem sie ihre Kapitalismuskritik vernationalisiert und Produkte aus Israel nicht wünscht. Frei nach dem Motto „ich bin kein Antisemit – kauft nicht bei Israeliten“. Ihre Kapitalismuskritik schießt sich, wie bei den Nazis, auf das „raffendem“ (jüdische) Kapital ein, sprich der Banken, Börsen und Spekulanten. Das Schaffende, das produzierendem Kapital (meist von Nazis als arisch dargestellt), wird dagegen nur selten angegriffen, sowie auch der Staat.*5 Attac ist in jeder „Linken“ Weltweit sowie in jedem Bündnis zu finden. Die deutsche „Linke“ hat aber nicht nur verkürzte Kapitalismuskritik zu liefern, denn der Antiimperialismus ist das grausamste Gut der „Linken“. Auf Demos wird immer wieder ein Nationalflaggenverbot gefordert. An sich gilt es nur den Flaggen der USA und Israels. Wer schon mal auf den Demos am 1.Mai oder auf einer Liebknecht-Luxemburg-Demo in Berlin war, sieht dann häufig Fahnen von Kurdistan, dem Baskenland, Iran/Irak, Palästina oder Südamerikanische Flaggen. Es wird hier, wie im Kapitalismus, nicht der Staat als solches attackiert, sondern es wird zwischen bösen und guten unterscheiden. Wer gut und wer böse ist wird nach altem Antiamerikanischem und Antisemitischen Ressentiments entschieden.
Der Kampf gegen Israel begann 1968, wo „Linke“ und arabische Gruppen mehr zusammen arbeiteten. Bestes Beispiel sind die RAF-Ausbildungen im Libanon und Palästina und die Flugzeugentführung der Landshut. Vor allem der Landshut merkte man den Linken Antisemitismus an, da in Juden und Nicht-Juden unterteilt wurde.*6
Die Unterscheidung der gut und böse Staaten wird je nach Besitz von Militär unterteilt, wer mehr Militär hat, ist der böse. Man betrachte als Beispiele der Krieg der USA gegen El Salvador und der Krieg Israels gegen Arabien.
Meist wird dies in Verbindung mit Friedensproteste gebracht, denn die „Linke“ ist bekanntlich gegen Waffen und Krieg, aber selbst hier beißt sich Katze in den Schwanz, denn in den 70er Jahren wurde die RAF hoch gelobt, weil sie Waffen für El Salvador gesammelt hat oder heutzutage werden Separatisten im Irak und Afghanistan hoch gelobt. Auch „Intifada, Intifada bis zum Sieg“ Rufe zeigen eine klar bellizistische Haltung der „Linken“. Bis hierhin ist eigentlich alles gleich, im Bezug auf die „Linke“ Deutschlands im Vergleich zu den „Linken“ auf der Welt. Sie sind Antiimperialistisch, Antikapitalistisch und gegen Krieg und Unterdrückung.
Wenn, ja wenn, es nicht ein kleines „gallisches Dorf“ in der „deutschen Linken“ gäbe. Seit 1990 gibt es so genannte „Antideutsche“. Damals unter dem Lied „Deutschland halt´s Maul“ demonstrierten mehrere zehntausend gegen die Wiedervereinigung Deutschlands. 11 Jahre später, im Jahre 2001 vollzog sich eine schwere Spaltung in der „Antideutschen Linken“. Dieses neue Gebilde positionierte sich plötzlich für Israel und die USA. Während 33 Jahre lang die „Linken“ zusammen mit „Rechten“ das gleiche sagten rief die neue „Linke“ Fraktion beiden Entgegen „Was wir fordern ist nicht viel – Solidarität mit Israel“. Die Anfangstage waren Schlimm, es gab in den letzten 4 Jahren mehrere Prügeleien, Spaltungen und Diffamierungen. Schlimmste Ereignisse waren wohl die „Fahnenkämpfe“ vom 30.01.2004 in Hamburg, der Messerangriff auf dem Karneval der Kulturen 2003 in Berlin und der Angriff auf Israelsolidarische Menschen in Köln nach einer „Intifada- Demo“ *7.
Ein Hauptanliegen der Antideutschen ist die Kritik an der deutschen „Linken“. Wer kritisiert wird, ist meist nicht erfreut darüber, da er ja dann Fehler eingestehen muss. So reagiert die „Linke“ mit Vorwürfen. Dazu hat das BGR Leipzig ein Essay herausgebracht, in der alle Vorwürfe dargestellt werden*8. Sie enden meist im Antisemitismus und bilden kranke Verschwörungstheorien.
Der einzige Feind des nationalen Widerstandes, so beschrieb einmal Christian Worch, der Chef der Autonomen Nationalisten, sind die Antideutschen, denn mit den sog. Antiimps hätte man ja in der Ideologie Überschneidungen. Quasi der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dies wird meist von „Linken“ als Querfront bezeichnet und abgestempelt. Das Problem der „Linken“ im Umgang mit „Querfront“ ist typischer Kindergartenkram. Sitzen 2 Kinder im Buddelkasten. Eins der Kinder hat eine braune Schaufel und das andere eine schwarz-rote Schaufel. Da fällt dem Kind mit der braunen Schaufel auf, dass die schwarz-rote Schaufel nicht nur besser aussieht, sondern auch mehr bringt, weil sie stabiler und besser ist als die braune. Das Kind nimmt dem anderem Kind die Schaufel weg. Wie regiert das Kind ohne Schaufel jetzt nun ? Es heult und schreit nach seiner Schaufel, dass es seit der Geburt schon hat. Nun setzt sich ein drittes Kind dazu mit einer blau-weißen Schaufel, die nicht mehr aus altem Plastik ist, sondern die aus Stahl ist und außerdem noch größer ist. Allerdings stehen die anderen beiden Kinder nicht auf moderne Sachen, noch dazu kommt, dass die Schaufel aus den USA kommt. Sie wollen lieber mit ihrer Made in China Schaufel buddeln. Das Kind mit den beiden Schaufel bietet dem schaufellosem Kind mehrmals die braune Schaufel an, um zu teilen, aber das Kind ohne Schaufel will das alles so wie früher ist. Einmal, das dass blöde Kind mit der modernen blau-weißen Schaufel geht und einmal, das es seine schwarz-rote Schaufel zurückbekommt. So ähnlich könnte es mit der „Querfron“ aussehen. Aber für die, die jetzt nicht dahinter gestiegen sind, werden wir das Schaufeldilemma verdeutlichen.
Das größte Problem einer politischen Bewegung ist der Stillstand. Bei den „Linken“ entsteht alle 10 Jahre eine neue große Theorie/Aktions- Gruppierung. Wir fangen 1968 an, wo sich die berühmten 68er gründeten um gegen die Nationalsozialistischen Eltern und Krieg vorzugehen. Man erinnerte sich wieder an Leute wie Marx und Bakunin und suchte sich den coolsten aus. Damals gab es auch wenige die zu Adorno nach Frankfurt gingen, die wichtigsten Vertreter sind/waren, Herbert Marcuse, Max Horkheimer, Jürgen Habermas, Erich Fromm und Theodor W. Adorno. Die Frankfurter Schule beschäftigte sich besonders mit dem Nationalsozialismus, seiner Ursache und der etwaigen Wiederholung. Das Zentrale Buch war „Die Dialektik der Aufklärung“. In den 80er Jahren begann die autonome Hausbesetzerpolitik. Bekanntestes Gebiet wurde der Bezirk Kreuzberg, dass das Postkürzel SO36 trug. Hier gab es fast ein rein „autonomes linkes Leben“. Bis zur Wende gab es hier oft Straßenschlachten. Die Gewalt durch Autonome auf die Polizei war so groß, dass in bestimmten Gebieten und Straßenzügen sich keine Streifenwagen mehr hineintrauten. Hier begann auch der 1.Mai-Randale-Mythos 1987.
Nach der Wende wurden schnell Häuser im ehemaligen Ostberlin besetzt. Bekannte Gebiete sind der Südkiez von Friedrichshain (Boxhagener Platz, Mainzer Strasse) und der südliche Prenzlauer Berg (Kastanienallee). Allerdings gelang dies nur durch fehlerhaftes Verhalten und Unerfahrenheit der Ostdeutschen Polizei. Gleichzeitig besetzten auch Neonazis in der Weitlingstraße(Lichtenberg) mehrere Häuser. Vorort gab es mehrere Straßenschlachten mit den alternativen Hausbesetzern, vor allem in der Pfarrstraße, wo ebenfalls „Linke“ einige Häuser besetzten. Spätestens 1992 war allen klar, dass nach der Räumung der Mainzer Strasse die Hausbesetzerszene einen Abgang macht. Bereits 2 Jahre Vorher gründeten die Autonome Antifas M (Göttingen) die erste Autonome Antifa Struktur. In Berlin und Köln entwickelten sich ebenfalls traditionelle Antifas und es wurde sogar eine Antifaschistische Aktion, die eine bundesweite Organisation ist, gegründet.
Im Jahre 2001 entstand also aus einer Spaltung in der Antideutschen Szene, die so genannte Antideutsche Antifa. Viele Antifagruppen spalteten sich und es entstanden neue. Diese gaben sich programmatische Namen wie „AG No Tears For Krauts“, „Prozionistische Linke“, „Gruppe Morgenthau“, „Antideutsche KommunistInnen“, „Bündnis gegen Antisemitismus“ und „Antizionismus“.
Gerade der Kampf der Antideutschen für Israel und gegen Antizionismus stößt aufgrund des „Solidarität mit dem vermeintlich Schwächeren“ und dem daraus resultierendem Nationalismus der Antid´s auf Kritik. Das BGR Leipzig schreibt zum Vorwurf des Nationalismus gegen über den Antid´s: „[...]Die Kritik des deutschen, europäischen oder arabischen Nationalismus inklusive Antiamerikanismus und Antizionismus ist das direkte Gegenteil von Nationalismus. Dabei von "den Deutschen" oder "den Palästinensern" zu sprechen, ist gängige Praxis und insofern zulässig, als die kritisierten Wahnvorstellungen von einer großen Mehrheit der Bevölkerung geteilt werden.[...] Die Kritik der Antideutschen am "Antinationalismus"[entsteht, da] Der klassische Antiamerikanismus und Antisemitismus verkleidete sich (vor allem nach 1945) in ein antinationales Gewand: Den USA und Israel wird vorgeworfen, nationale Interessen zu verfolgen, wohingegen Deutschland und Europa im Dienste der gesamten Menschheit agieren würde.*9
Der Prozionismus, oder die Solidarität, ist für viele Linke nicht verständlich. Vor allem Anarchisten singen auf Demos oft „Ja wir haben keinen Lieblingsstaat“ in Form, eines Fußballgesangs. Als die Zeitschrift „Interim“, die eher dem Anti-antideutschen Spektrum zuzuordnen ist, eine Nummer unter dem Motto „Solidarität mit Israel herausgeben wollte, wollten die hälfte aller Linken Läden diese Ausgabe nicht haben. Interim selber schrieb bei Indymedia die Berichte, allerdings gab es hier eine Zensur. Interim bezeichnet sich selber als Teil der anarchistischen Bewegung. Daher ist es verwunderlich, warum nicht JEDER Anarchist diese Folge genommen hat und es mal eingesaugt hat und verarbeitet hat, statt sie abzulehnen. Die Interim schreibt korrekter Weise: “Die besondere Entstehungsgeschichte und Situation des israelischen Staates lassen es auch nicht zu, linke Kritik (z.B. an Staaten, Militär, etc.) einfach so auf Israel anzuwenden. So ist die Forderung nach der Auflösung des Staates Israel zur Zeit nicht mit anarchistischer Anti-Staatlichkeit begründbar, weil diese Forderung die Schutzfunktion Israels für von der Herrschaftsform (!) Antisemitismus betroffene ausklammert. Solange es Deutschland und Antisemitismus weltweit gibt, lehnen wir - als Anarchistlnnen! - eine Diskussion über die Existenz des Staates Israel ab.“ *10 Weiter schreibt die Interim in ihrer Ausgabe 550: „Die Parolen "Solidarität mit Israel!" und "Lang lebe Israel", sowie das demonstrative Verwenden von Israel-Fahnen bedeuten andererseits keineswegs, alles was in und unter der Beteiligung von Israel passiert, gutzuheißen“ *11
Selbst die als, sich als Antinational sehende Rote Flora, äusserte sich zum „Fahnenstreit“ in der Linken : “ So halten wir es beispielsweise nach wie vor für richtig, Nationalstaaten als Gewaltverhältnisse und mit Bezug auf die Funktionen, die sie für die Aufrechterhaltung von kapitalistischer Ökonomie und rassistischen Herrschaftsverhältnissen, aber auch von Sexismus, Heteronormativität und Antisemitismus haben, allgemein abzulehnen. Gleichzeitig ist der Staat Israel nicht irgendein Staat. [...] Solange Antisemitismus ein weltweites Phänomen ist und damit eine der zentralen Bedingungen, die die Shoah möglich gemacht haben, weiterhin wirksam ist, kann die Existenz des Staates Israel nicht infrage gestellt werden. Und so lange gebührt Israel in dieser Funktion eine Solidarität, die keinem anderen Staat gebührt. [...] Ob Israel-Fahnen auf einer linken Demo oder Veranstaltung politisch Sinn machen, hängt unserer Meinung nach davon ab, ob im jeweiligen Kontext ihre Bedeutung als Symbol für einen Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden eindeutig im Vordergrund steht. Bei Anlässen, bei denen regelmäßig gefordert wird, den Staat Israel aufzulösen und "die Juden ins Meer zu treiben", z.B. am Al Quods-Tag oder auch bei einer Nazi-Demo, kann es durchaus sinnvoll sein, diesen Forderungen mit israelischen Fahnen entgegenzutreten. Auch kann auf einer Antifa-Demo zu den Verbrechen, die die Wehrmacht vor allem auch an Jüdinnen und Juden begangen hat, eine israelische Fahne durchaus Sinn machen „*12
Da zurzeit an eine (kommunistische oder anarchistische) Revolution nicht zu denken ist, sollte eine radikale Linke und vor allem eine antifaschistische Linke, dass Hauptaugenmerk auf allgemein reaktionäre Gefahren und Lager richten.
Sehen wir uns die Entwicklung der „neuen Rechten“ die im folgenden als Neonazis dargestellt werden an. Im folgenden wird unter Neonazis verstanden: Mitglieder von Autonome Nationalistischen Vereinigungen , Rechtsextremistischen Parteien und Organisationen und rechtsradikale Parteien und Organisationen, die durch Gerichtsbeschlüssen nicht als extrem dargestellt werden dürfen.
„Eine der Hauptthesen unserer nationalrevolutionären Position lautet, dass Europa unzweifelhaft der Brennpunkt aller zukünftiger politischer Entwicklungen sein wird. Deutschland wiederum liegt im Zentrum unseres Kontinents, weshalb nicht viel Intelligenz dazugehört, um die Vorgänge in unserem Vaterland als besonders wichtig für das weitere Schicksal Europas anzuerkennen.“*13 Mit diesem Absatz beginnt der Schrecken für viele Alternative, Homosexuelle, Behinderte und Migranten. Es sind die ersten zwei Sätze des Theoriepapiers „Schafft befreite Zonen“ vom Hochschulbund der NPD, dem Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB), das 1991 in Umlauf gebracht wurde und 2000 (im Aufstand der Anständigen) als Unwort des Jahres gewählt wurde. Opfer dieser NBZ´s bezeichnen diese als „No Go Areas“. Dabei sind NBZ´s nicht nur geographisch, es gibt Berichte wo es um das schaffen von Temporären NBZ´s ging, z.B. als ca. 20 Neonazis mehrmals im Berliner Ring in der S-Bahn einen S-Bahn-Waggon als NBZ nutzten und entschieden wer mitfahren darf und wer nicht. In den Anfangsjahren der 90er des letzten Jahrhunderts entwickelte sich die Neonaziszene extrem schnell. Am Anfang war sie durch zahlreiche Verbote geschwächt. Hier eine Liste der verbotenen Parteien und wichtiger Organisationen von 1990 – 1995
Nationalistische Front (NF), 27.11.1992
Deutsche Alternative (DA), 10.12.1992
Nationale Offensive (NO), 22.12.1992
Nationaler Block (NB), 07.06.1993
Wiking-Jugend e.V. (WJ), 10.11.1994
Nationale Liste (NL), 24.02.1995 *14
Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP), 24.02.1995.
Daraufhin entschieden sich die Neonazis, dass es autonome Strukturen braucht, die nicht so leicht vom Staat verboten werden können. Es entstand die Idee der Freien Kameradschaften (KS). Der Quasi-Führer der KS´ler ist der Hamburger Millionär Christian Worch. Seit 1974 ist er in der Neonaziszene aktiv und war der zweitwichtigste Mann der neuen Rechten in Westdeutschland hinter Michael Kühnen. Nachdem 1991 Michael Kühnen starb, übernahm Christian Worch die Spitze der militanten Neonazis. Aufgrund der Verbote wechselten viele Neonazis zur NPD. Christian Worch ist inzwischen weit weggerückt von der NPD wie dieser viel zitierte Satz darstellt : „Die Basis verzeiht Dummheit, die Basis verzeiht Faulheit, mangelnde Fähigkeiten, alles mögliche - aber nicht Feigheit. Einmal feige, immer feige! Und das die NPD als feige dasteht, ist keine Hetze, sondern eine Tatsache.“*15 Es gab/gibt also zwei starke nationalistische Lager, wie an der 1.Mai Demonstrationen 2004 gesehen werden konnte. In Berlin marschierten kurz und mit vielen Problemen Tausende NPD-Anhänger und in Leipzig versuchte Christian Worch mit freien Kräften ins Alternative Viertel Connewitz zu gelangen. Auch hier waren es Tausende von Neonazis, die aufgehalten wurden.
Um die Jahrtausendwende herum, gab es den größten Wandel in der neuen Rechten, seit der Wiedervereinigung. Die Freien Kräfte kopierten „linke“ Theorie und Aktionsformen. Sie benennen sich als „Autonome Nationalisten“*16 und „Nationale Antifa“*17. Das Antifalogo wurde nun umgedichtet. Obwohl bereits Michael Kühnen in den 80er Jahren das Antifalogo umdichtete und an Stelle der roten Fahne eine Palästinenserfahne einrichtete und den ersten Querfront betrieb. Vielleicht haben sich auch die jungen Neonazis um Christian Worch an diese „Antizionistische Aktion“ zurückerinnert, als sie anfingen das antisemitische linke Wischtuch , namens „Palituch“ rauszuholen und sich um zuhängen. Alles auf die Spitze brachte René Bethage, der Chef der verbotenen Kameradschaft „Berliner-Alternative-Süd-Ost“[BASO], indem er bei einem Aufmarsch mit Che Guevara T-Shirt und Palituch auftrat.*18 Weitere neue Merkmale der Neonazis waren nun das Auftreten im schwarzen Block, mit schwarzen Kapus, schwarzen Sneakern, und schwarzen Ami-Hosen.*19 Allerdings formiert sich auch in den eigenen Reihen der autonomen Nationalisten widerstand gegen diesen Lookwandel. *20 Diese Initiative, wird hauptsächlich getragen durch den Lichtenberger Neonazi Oliver Schweigert.*21. Schweigert bemängelte im freiem Forum, dass sowohl auftreten und Musik der „jungen Garde“(KS Tor, BASO +X) nicht dem traditionellen deutschen angepasst sei. Darüber gab es dann eine heftig geführte Diskussion im freien Forum. Das freie Forum zeigt am besten wie sehr sich die Neonazis wandeln. Bestes Beispiel ist der selbsternannte „Führer von Köln“, Axel W. Reitz.*22 Axel W. Reitz beschäftigt sich positiv viel mit Homosexualität, was in vielen Dörfern immer noch ein Tabuthema bei Neonazis ist. Inzwischen, seit dem neuen Start des FF, gibt es keinen Thread mehr über Homosexualität, da wir erfahrungsgemäß davon ausgehen können, dass die Mehrheit der Folgebeiträge entweder illegal, oder niveaulos sind.*23, wie die FF- Administratoren in ihrer Regelliste z stehen haben.
Nun lautet die richtige Frage: „Warum tun Neonazis so was?“
Viele aus dem „linken Spektrum“ behaupten, dass die Neonazis einfach nur „Grenzen“ verwischen wollen, damit keiner mehr weiß wer den nun was ist. Allerdings ist das so nicht richtig. Das Neonazis solidarisch mit Ländern sind, die von den USA angegriffen werden ist ein alter Hut, der ja nach dem 2.Weltkrieg logisch sein müsste. Das „die Linke“ aber scheinbar diesen Antiamerikanismus und Solidarität mit „unterdrückten“ Völkern vielleicht von den „rechten“ geklaut hat, will niemand hören, denn schließlich hieß es bereits um die Jahrhundertwende „Hoch die interNATIONALe Solidarität“. Ein Spruch der auf beiden Seiten beliebt ist, denn Neonazis gibt es überall. Die Solidarität mit Palästina hat sogar noch mehr Gründe. Der Großmufti von Jerusalem, war ein enger vertrauter von Hitler*24, der „Gründer“ Palästinas hatte sogar eine 20000 Mannstarke SS-Division in Bosnien. Und da ja der Besatzer ein „Judenstaat“ ist, ist die Solidarität doppelt „berechtigt“. Das allerdings immer noch „Linke“ mit Palästina sich solidarisieren und somit gemeinsam mit Neonazis gegen Israel argumentieren ist einfach unerklärlich.
Die Nutzung des schwarzen Blocks hat den Vorteil der erschwerten Sichtung von Neonazis auf Demos und vor allem auch der Identität. Den schwarzen Look als sein „eigen“ zu betiteln, wie es viele „Linke“ tun ist armselig. Das Neonazis nun auch Musik wie Akon, Britney Spears, Prodigy und Madonna hören (auf Demos und Partys), zeigt die Internationalisierung der Neonazis (obwohl Akon als schwarzer Rapper echt eine Überraschung ist) und die neue Gefahr, da sie nun nicht mehr lange an Landser und Rennicke (die immer noch Kultstatus haben) auffallen. Der vereinzelte Kampf für Homosexuelle ist aufgrund von den Persönlichkeiten der Neonaziszene geschuldet. Einer der wichtigsten Neonazis in den 80er Jahren, Michael Kühnen, war schwul, weshalb es einen Bruch in der rechten Szene gab. Böse Zungen behaupten Reitz und Worch seien ebenfalls Schwul und engagieren sich deshalb so stark und haben daher auch Probleme mit Altnazis. Die Neonazis können sich mit „Linken“ Inhalten identifizieren, da sie eine „soziale“ Bewegung sind und auch viel übrig haben für Luxemburg (obwohl jüdisch) und anderen Theoretikern.*25
Hier eine Auswahl an modernen Neonazis von Demos:
*26 „Revolution“
*27 „Freiheit für die Völker“
*28 „Gegen Imperialismus“
*29 „Antifaschistische Aktion im Nationalen Widerstand“
Wenn Nazis von Revolution reden, sagen viele Linke, das geht nicht, da Neonazis reaktionär sind und eine Revolution IMMER progressiv sein muss. Allerdings ist eine Revolution nur ein politischer und gewalttätiger Umsturz eines bestehendes Systems. Bei Neonazis würde das bedeuten das der Nationalsozialismus den Kapitalismus und die Demokratie ablöst. Neonazis kämpfen mit reaktionären Begriffen wie Völker für den Ethnopluralismus, dass tun auch Linke die an dem Konstrukt VOLK festhalten. Nur das „Linke“, Volk als positivistisches Begriff nutzen um Menschen in eine bestimmte Kategorie zu stecken. Auch dies zeigt reaktionäre Züge „der Linken“. Beide kämpfen gegen den Imperialismus und beide sehen nur einen Imperialist. Die USA. Sie ist der Grund allen Übels und aller Kriege. Viele „Linke“ und viele Neonazis rennen deshalb mit diesem T-Shirt rum.*30 Beide engagieren sich im Antifaschismus, aber „Nazis sind doch Faschisten“. Das ist so nicht richtig, denn der Nationalsozialismus ist explizit eine Erweiterung des Faschismus. Der NS beinhaltet im Gegensatz zum Faschismus den eliminatorischen Antisemitismus. Neonazis wenden also den Begriff Antifaschismus an, um andere politische Kräfte zu verwirren und um einen noch klareren Bezug zum NS aufzubauen.
„Die Linke“ reagiert, wie oben beschrieben, mit Kindergartenverhalten, statt zu überlegen ob es nicht ratsam wäre sich langsam von den alten Theorien und Theorieansätzen zu verabschieden und sich neu zu finden. Statt sich gegen Kritik an „der Linken“ durch Antideutsche zu wehren sollte sie den Kitt des Antiamerikanismus, völkischen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus mit den Neonazis lösen, damit ein Konsequentgeführter Kampf gegen die verschiedenen Ismen geführt werden kann. Die Vorraussetzung ist eine Selbstreflexion und die Aufklärung der Menschen, vor allem der Jugendlichen, denn sie werden die neue Revolution, die neue antifaschistische Bewegung sein. Solang dies nicht geschieht, wird es 3 extrem-politische Lager in Deutschland geben.
1. Die Linke, mit fehlender Selbstreflexion und barbarischen Theorieansätzen.
2. Die Nationalsozialistische Bewegung (NPD, Autonome Nationalisten, Nationale Antifa)
3. Die Antideutsche Linke, als Feindbild der beiden oberen und Schützer Israels.

J.A.

Quellen:
*1 http://skatepunks.de/index.php? bereich=links&display=kat&katID=tierrechte
*2 http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2003/12/peta.htm
*3 http://www.hagalil.com/archiv/2003/tierschutz.htm
*4 http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum
*5 http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/attac06.html
*6 http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion
*7 https://www.adf-berlin.de/wbb2/thread.php?threadid=491&hilight=k%F6ln
*8 http://left-action.de/incipito/text/353.htm
*9 ebd.
*10 http://www.adf-berlin.de/html_docs/berichte_deutschland/interim_1.html
*11 ebd.
*12 http://www.nadir.org/nadir/initiativ/roteflora/texte/antisemitismus.html
*13 http://www.zundelsite.org/german/artikel/tiefe.001.html
*14 http://www.apabiz.de/archiv/material/VerboteneOrganisation.htm
*15 http://www.adf-berlin.de/html_docs/organisationen/npd.html
*16 http://www.h8store.com/shop/media/autonome_nationalisten.JPG
*17 http://www.nationalanarchismus.org/Nationalanarchismus/nantifa/nAntifa_im_NW_k.jpg
*18 http://www.pst-aufschrei.com/menue/fascho/_b/bethage_rene.gif
*19 http://milwaukee.indymedia.org/images/2005/08/203938.jpg
*20 http://de.altermedia.info/images/FIT-AntiSchwarzeBloecke.jpg
*21 http://www.rantifa.de/schweigert.jpg
*22 http://de.altermedia.info/images/ReitzAxel160405Essen_01.jpg
*23 http://freier-widerstand.net/forum/showthread.php?t=5&highlight=homosexualit%E4t
*24 http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Husseini
*25 http://www.krasse-zeiten.org/foto/nazi0412/images/nazi016.jpg
*26 http://www.krasse-zeiten.org/foto/nazi0412/images/nazi007.jpg
*27 http://www.krasse-zeiten.org/foto/nazi0412/images/nazi009.jpg
*28 http://www.krasse-zeiten.org/foto/nazi030905/images/antikrieg_029.jpg
*29 http://kanalb.org/video.php?clipId=855&Viam=Clip
*30 http://articles.closeup.de/large/P/P828975.JPG
8.6.06 13:39


alle jahre wieder

Es ist wieder soweit.
Der Dorfpöbel aus der Randortschaft Heinersdorf echauffiert sich wieder über den Bau der Moschee der Ahmadiyya Gemeinde.
Das sich der Volksmob mit der Gemeinde und dem Islam nicht auskennt, ist daran zu erkennen, dass sie von der "Sekte". dem "Kalifat", "Missbruach der Religion" im Bezug auf die Gemeinde sprechen. Gleichzeitig wollen sie sicher aber einsetzen für "Demokratie", "Bügerrechte" und "Rechtsstaat".
Mehr über diese deutsche islamophobe >Sekte< bekommt ihr auf deren Seite:

IPAHB

Diese Gruppierung möchte wieder eine Demonstration durch Pankow durchführen, nach dem sie schon bei ihrer letzter Demo unmengen von Steuergeldern verschwendet haben, da sie 4 Hundertschaften brauchten um an ca. 50 Bürger, Antifas und Politikern vorbeizukommen.
Ihr neuer Demonstrationstermin:
7. Juni. 2006 19 Uhr in derTiniusstraße 5.
Auch hier gilt wieder die Anordnung des Veranstalter:
"...forderte alle extremistischen Gruppierugnen auf, die Demonstration weder zu verunglimpfen noch sie für ihre eigene Zwecke zu missbrauchen..."

Also Willy Seidler, Jörg Hähnel, Sebastian Glaser - diesmal dürft ihr dort nicht hin !

Es wird eine Kundgebung an der Prenzlauer Allee, Ecke Granitzstraße geben. Uhrzeit ist nicht bekannt. Seid also schon frühzeitig vor Ort.

Aktionskarte:
Aktionskarte
31.5.06 13:49


Antifademo in lichtenberg



26.05. :: 18Uhr :: S-Bhf. Lichtenberg
Antifa-Demo

Gemeinsam gegen Rassismus & rechtextreme Gewalt

Für ImmigrantInnen, Linke und andere Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Rechtsextremisten passen, gehört nach den Vorkommnissen der letzten Monate der Kiez um den S-Bhf. Lichtenberg zu den gefährlichen Orten im Bezirk Lichtenberg. Verschiedene rechtsextreme Kader, hauptsächlich der verbotenen Kameradschaft Tor, sind hier wohnhaft. Diese aggressiv und menschenverachtend auftretende Minderheit darf nicht geduldet werden.
In der Vergangenheit kam es hier immer wieder zu Übergriffen mit Verletzungen. Rechtsextreme Propaganda in Form von Aufklebern, Plakaten oder Sprühereien kann hier besonders häufig gefunden werden, wo Rechtsextreme mit unterschiedlichsten Mitteln versuchen, eine rechtsextreme Hegemonie aufzubauen. Zurückgreifen können sie dabei auf einige Treffpunkte, die den offen auftretenden Rechtsextremisten die Türen öffnen und somit nicht selten zu Ausgangspunkten von Übergriffen werden.
Vorigen Freitag Abend kam es dort zu einem weiteren rechtsextremen Angriff. So wurde der kurdischstämmige Politiker der Linkspartei.PDS, Giyasettin Sayan, bei einem Überfall schwer verletzt. Nach mehreren rassistischen Beleidigungen wurde er durch die beiden Angreifer niedergeschlagen. Mit diesem und anderen Angriffen wollen die Rechtsextremen ihre selbstdefinierten „Feindgruppen“ einschüchtern und somit eine rechtsextreme Hegemonie im Weitlingkiez schaffen.
Wir werden jedoch Rechtsextremen niemals das Feld überlassen und rufen deshalb alle auf, gemeinsam mit den BewohnerInnen des Weitlingkiezes und mit uns gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu demonstrieren und sich solidarisch mit den Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt zu zeigen.
Damit setzen wir die Arbeit verschiedenster zivilgesellschaftlicher und antifaschistischer Initiativen, die seit mehreren Jahren gegen Rechtsextremismus kämpfen oder des Lokalen Aktionsplanes gegen Rechtsextremismus vom Bezirk Lichtenberg fort.

Antifa Hohenschönhausen
Indymedia

23.5.06 23:23


POKALFINALE MITTWOCH

Am mittwoch um 19Uhr ist es soweit.
Das wichtigste Finale in Berlin 2006, der Berliner Pokal, wird ausgespielt. Mit dabei ist
Hertha BSC II und Tennis Borussia Berlin.

Treffpunkt:
16.30 Uhr Weltzeituhr
17.00 Uhr Mauerpark(Freibier mit Tebe-Spielern)
anschliessend gegen 18Uhr gemeinsam und lautstark ins Stadion, mit einem 4x1,4 meter großem Fronttransparent(Tebe-Party-Army on Tour)
ab 23Uhr geht es in den Frannzklub, wo mit den Spielern von Tebe ein hoffentlicher Sieg von Tebe gefeirt werden kann.
22.5.06 15:17


Rassistische Demo in Heinersdorf

Am Samstag um 10 Uhr wird es zu einer rassistischen Demo in Heinersdorf kommen.
Anlass ist wiedereinmal die Moschee der Ahmadiyya- Gemeinde. Diese soll gebaut werden und dagegen wehrt sich der deutsche Volkszorn.
Auf einem A4-großen Plakat(siehe unten) steht klar und deutlich „Bürgeraktion gegen Überfremdung unseres Bezirks“.
Der Zusatz „Keine Parteibeteiligung“ könnte bedeuten das es sich um die Bürgerinitiative gegen die Moschee handelt( Initiative gegen Moscheebau )
Oder vielleicht um Freie Nationalisten.
Daher:
Kommt alle um 9 Uhr zur Tiniusstraße ( Tiniusstraße )
Um diesen Aufmarsch aufzuhalten.
Den Rassismus ist keine Meinung - sondern ein Verbrechen !


Danach geht es gemeinsam zur Antifademo in Köpenick.
Diese richtet sich gegen Neonaziläden und allgemeinen rechten umtrieben in Köpenick. Auch gibt es einen historischen Bezug, zu Zwangsarbeitern, Arisierung von Geschäften, Ermordung von KommunistInnen, Jüdinnen und Juden und anderen Opfern des Nationalsozialismus.

Antifademo

17.5.06 11:00


BFC-Union - Randale statt Oberliga

BFC gegen Union, die Partie auf die ich gewartet habe. Ich war schon beim Hinspiel in der AF und stand im BFC-Block. Damals war ich auch der einzige in dem Block der schmunzelnd ging.
Dieses Mal ging es in das mir noch unbekannte Sportforum Hohenschönhausen. Ich wusste nicht, dass dieses Stadion, das grausamste ist, das ich bislang gesehen habe.
Am Anfang habe ich mich erstmal an die falsche Kasse angestellt und musste noch einmal rund ums Stadion laufen um zur BFC-Kasse zukommen. Der Eintrittspreis hat mir fast einen Herzschlag verpasst. Oberliga 8€uro. Egal. Als erstes ging es in die Gegengerade, die ziemlich voll war (genauso wie die Bierstände und auch die anwesenden Personen).
Die Polizeipräsenz war ziemlich gering, nur vor dem Union-Block und im Pufferblock standen einige wenige herum. Auch Zivis waren nicht allzu viele anwesend.
Zum Spiel kann ich nicht viel sagen, da es ein Grottenkick war. Bis auf die 2 Tore, gab es noch eine gute Chance für Union und zwei Megachancen (!!!) für den BFC.
Dann kam es in der 72. Minute zu Tumultszenen am Pufferblock. Innerhalb von wenigen Minuten (so konnte ich es sehen) waren ein paar Unioner (100?!?) über ihren Zaun und hunderte von BFC-„Fans“ über ihren Zaun gesprungen. Dass sowohl bei Union als auch beim BFC Tore geöffnet wurden, kann ich nicht bestätigen.
Die BFC´er kamen von der Gegengerade, aus der Kurve und aus Richtung der Tribüne. Die Polizei tat anfangs nichts und die Ordnerschaft war unvorbereitet. Es flogen Böller, Steine und Sand. Die Unioner flohen dann aus dem Gästeblock bzw. drängte die Polizei sie später aus selbigen. Die BFC´er verhielten sich affig, sie waren gegenüber der Polizei deutlich in Überzahl, zogen sich aber zurück.
Danach ging es raus aus dem Stadion und über irgendwelche Plattenhinterhöfe zur Straßenbahn. Dort stieg man mit BFC-Fans ein und sang das ein oder andere Lied. Oder was besser war, man hielt die Fresse, den was die gesangstechnisch drauf haben ist WIDERLICH!!!
Exemplarisch einer der schlimmsten Gesänge der mir je zu Ohren gekommen ist: „Köpenicker Kinderficker - Schwule von der Wuhle“.
An der Ecke Hohenschönhauser Straße / Weißenseer Weg, kamen plötzlich behelmte Cops an und holten JEDEN aus der Bahn raus.
Auf dieser Kreuzung krachte es dann gewaltig, mehrere BFC´er wurden gewaltsam umgeschubst, festgenommen und mit Hunden weggedrängt. Als einige BFC´er dann wieder in eine Bahn einstiegen und sogar noch von Polizisten hineingedrängt wurden, hielt selbige an der nächsten Station die Bahn wieder an um sich erneut mit den BFC´ern rumzuärgern.
An der Ecke traf ich auf einen ehemaligen Herthaner. Ich fragte, was den los sei, er schilderte mir die Gegebenheiten und irgendwie (weil er sah nicht nach BFC´er aus) fragte ich ob er da war. Er sagte er sei Hopper du hätte eigentlich einen anderen Hauptverein. Ich sagte ich wäre eigentlich bei TeBe und er meinte, er habe damit kein Problem, da er früher zu Hertha ging, aber ihm nun auffiel das dort zuviel Idioten im Stadion weilen und kaum Stimmung vorhanden ist. Nun ob bei Union oder BFC mehr Stimmung ist...ich bezweifle es mal.

Am Ende gab es noch einmal persönlich Arger für mich mit Biffzen, die besoffen waren und eine Freundin (mit der ich die ganze Zeit unterwegs war) sexistisch anmachten. Als wir aus der Straßenbahn ausstiegen um dann weiterzulaufen warteten diese an der nächsten Haltestelle schon auf uns. Und die wollten sicher weder mit ihr noch mit mir eine Kaffeepause machen.

Am Ende kann ich nur sagen, dieses Spiel hätte NIEMALS im Sportforum stattfinden dürfen. Ich habe meinen Erkenntnisstand über Neonazis beim BFC erweitern können. UND ich weiß nun, dass die Polizei von Berlin auf die WM nicht vorbereitet ist.

Fotos:

Fotos vom Derby
15.5.06 12:00


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